Das nördliche Mainufer ist seit Sommer gesperrt.

Altstadt

Altstadt: Spielen auf der Mainuferstraße

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Der für die Innen- und Altstadt zuständige Ortsbeirat diskutiert Ideen, wie Passanten den gesperrten Abschnitt am nördlichen Mainkai besser nutzen können. Denkbar sind für die Ortspolitiker etwa eine Eis- und Rollschuhbahn oder Felder für Streetball.

Nun beschäftigt sich auch der Ortsbeirat 1 intensiver mit der Sperrung des nördlichen Mainufers. Für die Sitzung am heutigen Dienstag stehen mehrere Anträge auf der Tagesordnung. In denen geht es nicht wie bei den Sachsenhäuser Kollegen um die Aufhebung der Sperrung, sondern wie die Straße besser genutzt werden kann.

Die Partei schlägt etwa vor, einen Abenteuerspielplatz am Mainkai aufzubauen. Die Stadt soll an den Verein Abenteuerspielplatz Riederwald herantreten, um kurzfristig ein Angebot für Familien und Kinder zu schaffen.

Darüber hinaus können sich die Sozialdemokraten kleine Felder für Streetball (Basketball) und Streetsoccer (Fußball) und Beachvolleyball (im Sommer) vorstellen. Für den Winter favorisieren sie eine Eisbahn östlich des Eisernen Stegs, die möglichst zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes genutzt werden kann.

Diese Idee hatte die Stadt bereits Anfang November kundgetan. Doch bis zur offiziellen Eröffnung am gestrigen Montag war die Zeit zu knapp, teilte das Planungsdezernat mit. Aber noch dieses Jahr soll die Eisbahn öffnen. Die SPD denkt schon weiter: im Sommer könnte die Bahn für Rollschuhfahrer umgewidmet werden.

Bei allen Vorschlägen handele es sich um rückbaubare Zwischennutzungen, erläutert die Partei. Eine Vereinbarkeit mit den Lärmschutzinteressen der Anwohner, eben keine Eventmeile zu schaffen, müsse sichergestellt werden. Die FDP schlägt einen Tunnel zwischen Untermainkai und Alte Brücke vor, um die Staus einzudämmen.

Die Grünen wollen dem Verkehrschaos mit vielen Ideen entgegenwirken. Sie fordern, einen Linksabbieger für von der Untermainbrücke kommenden Verkehr zum Untermainkai einzurichten. Genauso für den von der Schönen Aussicht kommenden Verkehr zur Alten Brücke. Die Busspur in der Kurt-Schumacher-Straße solle in ganzer Länge in die Fahrbahnmitte sowie die Haltestellen verlegt werden. Die Ausfahrt für den vom Pfarrturm abfließenden Verkehr an der Kurt-Schumacher-Straße könnte einspurig eingerichtet und die Einfahrt über die restliche Breite der Straße gesperrt werden.

Marktstände erhalten

Grüne und SPD unterstützen das Vorhaben, den Flohmarkt ans Nordufer zu verlegen. Die SPD will möglichst viele Stände erhalten. Die Grünen drängen darauf, dass es genügend Toiletten für Kunden und Anbieter gibt und, dass der Auf- und Abbau weitgehend lärmfrei stattfindet. Die Stadt soll zudem prüfen, ob ein Nachtmarkt nach asiatischem Vorbild, aber mit regionalen Produkten, eingerichtet werden kann.

Der Ortsbeirat 1tagt am Dienstag,

26. November, um 19 Uhr, bei der

Caritas, Alte Mainzer Gasse 10.

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