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Alles fürs Klima im Frankfurter Lauth-Park

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Von: Thomas Stillbauer

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Viele Bäume: Der Cäcilia-Lauth-Park ist ein wichtiger Treffpunkt in Sossenheim.
Viele Bäume: Der Cäcilia-Lauth-Park ist ein wichtiger Treffpunkt in Sossenheim. © Grünflächenamt Frankfurt

Die Umbaupläne in Sossenheim erhalten Lob vom Land Hessen – und Geld.

Grüner, klimafreundlicher, gewappnet gegen Starkregen: Dem Cäcilia-Lauth-Park in Sossenheim steht eine grundlegende Erneuerung bevor. Die Pläne dafür hat die Landesregierung als „vorbildliche Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen“ gewürdigt und einen Millionenzuschuss angekündigt.

Der 2,3 Hektar große Park mit alten Bäumen, Grünflächen, Rodelhügel, Grill-, Bolz- und Spielplatz soll bis 2025 im Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt Sossenheim“ ein neues Gesicht erhalten. Er sei schon jetzt ein besonderer Park und wichtig für den Stadtteil, sagt Klima- und Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne), mit der Neuplanung werde er noch grüner. „Wir werden neue, klimaangepasste Bäume und Sträucher aus der Frankfurter Baumliste anpflanzen“, kündigt Heilig an. Regenwasser soll versickern können, was einerseits den Bäumen helfen und zudem durch Mulden auch die Folgen von Starkregen abmildern werde.

„Mit der Umgestaltung des Cäcila-Lauth-Parks wird dieser zu einem verbindenden Stück Grün in Sossenheim mit Aufenthaltsqualität für Jung und Alt“, verspricht auch der Frankfurter Sport- und Planungsdezernent Mike Josef (SPD). Die Landesmittel seien dafür eine willkommene Hilfe, freuen sich die beiden Magistratsmitglieder.

Mit 1 776 917 Euro aus dem Klimakontingent für mehr Grün in der Stadt, Klimaschutz und Artenvielfalt fördert das hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen das Projekt. Der Lauth-Park ist damit eines von 23 Projekten im Land, die Geld aus dem Programm zur Förderung der nachhaltigen Stadtentwicklung erhalten – und für ihre Vorbildfunktion ausgezeichnet werden.

„Sossenheim gewinnt mit grünem Herz und Vielfalt“ heißt es im Entwicklungskonzept. Der künftige Park soll auch zur Verbesserung des Wohnumfelds beitragen: als wohnortnahe Grünanlage und Wegeverbindung zwischen den Quartieren.

Diese Verbindung will die Stadt so verbessern, dass der Fuß- und Radverkehr gefördert und Angsträume verringert werden. Ziele sind außerdem mehr Aufenthalts- und Nutzungsqualität, ein besseres Spielangebot für alle Altersgruppen und Barrierefreiheit.

„Das Zusammenleben ist ein ganz wesentlicher Bestandteil einer lebenswerten Stadt“, sagt Mike Josef. Ein Spielangebot für möglichst viele Nutzergruppen sei dem Planungsteam daher besonders wichtig gewesen. Das Land Hessen gibt dazu nicht nur Lob und Geld, sondern auch einen klimaangepassten Baum für den Cäcilia-Lauth-Park. Noch in diesem Jahr soll er gepflanzt werden.

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