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Die Feuerwehr rückt aus.
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Die Feuerwehr rückt aus.

„groundCOLLISON21“

Alarm am Frankfurter Flughafen

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Was tun, wenn ein Flugzeug bei der Landung verunglückt? Das wurde am Flughafen Frankfurt bei dem Übungseinsatz „groundCOLLISON21“ geübt.

Frankfurt - Am Frankfurter Flughafen schrillten am Montag um 16 Uhr die Sirenen: Ein Flugzeug war bei der Landung in einen Kleinbus gekracht. Rauch stieg aus einem Flugzeugtriebwerk auf. Mehrere Menschen waren teils schwer verletzt.

So lautete das Szenario bei dem Übungseinsatz „groundCOLLISON21“. Die internationalen Luftfahrtbehörden schreiben eine solche Übung alle zwei Jahre vor, damit Flughäfen für den Ernstfall vorbereitet sind. Die Beteiligten wussten laut Flughafenbetreiber Fraport vorab nicht, was geschehen war. Damit die Übung möglichst nah an der Realität bleibt.

Frankfurt: Übung am Flughafen nah an der Realität

In Frankfurt rückten die Feuerwehr und der Rettungsdienst aus. Der Flughafenbetreiber, die Bundes- und Landespolizei, das hessische Wirtschaftsministerium und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurden eingebunden. 170 Personen waren beteiligt. Feuerwehr und Rettungsdienst bargen und versorgten die Verletzten und erstickten den Rauch. Um 17.35 Uhr war der Einsatz vorbei.

Dabei habe alles reibungslos geklappt, berichtete Guido Zemp, der für die Unternehmenssicherheit bei Fraport verantwortlich ist „Unsere Prozesse funktionieren. Die Zusammenarbeit der verschiedenen Bereiche innerhalb Fraports aber auch mit den externen Einsatzkräften lief reibungslos.“

Wegen Corona sei ein umfangreiches Hygienekonzept eingehalten worden. Auf den Flughafenbetrieb habe die Übung keine Auswirkungen gehabt.

Die Vorgaben zur Notfallübung machen die internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) sowie die European Aviation Safety Agency (EASA), die Betriebsgenehmigungen für Flughäfen erteilen. (Florian Leclerc)

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