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Aktionsplan im Mai vorstellen

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Von: Steven Micksch

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Frankfurts Corona-Hilfe wird derzeit von 23 Ämtern erarbeitet. Durch die Maßnahmen sollen die Folgen der Pandemie langfristig gelindert werden.

Der Aktionsplan Corona, den die Stadt Frankfurt dezernatsübergreifend entwickelt, soll im Mai vorgestellt werden. Dies sagte Nanine Delmas, Leiterin des Jugend- und Sozialamtes, im jüngsten Sozialausschuss der Stadt. Dort stellte sie den Ausschussmitgliedern den aktuellen Stand der Planungen vor.

Mittlerweile seien 23 Ämter an der Aktion beteiligt, die die Corona-Folgen für die Bürger:innen Frankfurts langfristig lindern soll. Zentral gehe es um die Frage, welche Unterstützung die Menschen brauchen, um die Folgen der Pandemie überwinden zu können. Zwar liege ein besonderes Augenmerk auf Kindern, Jugendlichen, Familien und Menschen, die besonders von sozialer Ungleichheit betroffen sind. Allerdings sollen von den angedachten Verbesserungen alle Bürger:innen profitieren.

Es gehe beispielsweise darum, Menschen Dinge nachholen zu lassen, die sie in den zurückliegenden Jahren versäumt haben. Dabei werde ermittelt, welche Bedarfe die verschiedenen Bevölkerungsgruppen haben, und welche Maßnahmen sinnvoll sind.

Der Plan umfasse unter anderem die Bereiche außerschulische und schulische Bildung, Teilhabe, Bewegung, Gesundheit, Freizeit, Kultur, gemeinsame Erlebnisse, demokratisches Zusammenleben, Verständigung zwischen den Generationen und Gestaltung öffentlicher Räume.

Als mögliche Ideen wurde kurz skizziert, dass man umzäunte Gebiete für die Menschen oder speziell Schulhöfe für die Kinder öffnen könnte. Auch temporäre Spielstraßen sind Teil der Überlegungen. Man wolle auch versuchen, bestehende funktionierende Projekte einzubinden.

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