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Aktionen gegen Rodung im Fechenheimer Wald in Frankfurt

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Von: Florian Leclerc

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Am 4. Januar 2023 zogen Menschen, die gegen Kohleabbau in Lützerath und die Rodung im Fechenheimer Wald sind, durch Frankfurt. Foto: Peter Jülich
Am 4. Januar 2023 zogen Menschen, die gegen Kohleabbau in Lützerath und die Rodung im Fechenheimer Wald sind, durch Frankfurt. Foto: Peter Jülich © Peter Jülich

Mehrere Kundgebungen wenden sich gegen die geplante Rodung im Fechenheimer Wald. Eine Gruppe berichtet über Erfahrungen mit Polizeigewalt.

Die Kampagne „Fecher bleibt – keine A66“ ruft für den heutigen Samstag zu einer Demonstration gegen die anstehende Rodung im Fechenheimer Wald auf. Die Versammlung beginnt um 10.30 Uhr vor dem DGB-Haus in der Wilhelm-Leuschner-Straße 69 bis 77. Zeitgleich treffen sich Politiker:innen und Kandidat:innen zur OB-Wahl beim Neujahrsempfang des Gewerkschaftsbunds im DGB-Haus.

Die OB-Kandidat:innen sollen mit der Forderung nach einem Rodungsmoratorium konfrontiert werden, in dem ihnen ein Ast überreicht werde, heißt es im Aufruf. Anschließend ziehen die Teilnehmenden weiter über den Willy-Brandt-Platz zum Rathenauplatz, wo eine Menschenkette geplant sei. Um 16 Uhr ist ein Vortrag im „Café Kurzschlusz“, Kleiststraße 5, über die Räumung in Lützerath.

Waldspaziergang am Sonntag

Am Sonntag treffen sich Interessierte auf Einladung mehrerer Initiativen zum Spaziergang im Fechenheimer Wald. Zwar hat die Autobahn-Gesellschaft eine Waldsperrung von 6. bis 31. Januar verhängt. Zugänglich bleibt der Wald jedoch solange, bis das Forstamt Groß-Gerau der Waldsperrung zustimmt. Dann wird eine Sperrzone um den Wald errichtet. Julia Krohmer, Geoökologin und Mitglied von Scientists for Future Frankfurt, führt durch den Wald und spricht über dessen Biodiversität und ökologische Bedeutung. Treffpunkt ist um 14 Uhr am Bauwagen gegenüber der U-Bahn-Haltestelle Kruppstraße.

Am Montag, 9. Januar, ruft die „Ella Soli-Gruppe Hessen“ zu einer Kundgebung vor dem Frankfurter Polizeipräsidium auf. Treffpunkt ist um 16.30 Uhr an der Adickesallee 70. Um 17 Uhr werden Stadtverordnete, Landtagsabgeordnete und Vertreter:innen der Kirche zu einem Info-Gespräch für parlamentarische und kirchliche Beobachter:innen ins Präsidium geladen. Die „Ella Soli-Gruppe Hessen“ will über Erfahrungen mit Polizeigewalt im Dannenröder Wald berichten.

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