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Die Gewerkschaften werben am Hauptbahnhof für ein Umsteuern in der Rentenpolitik.
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Die Gewerkschaften werben am Hauptbahnhof für ein Umsteuern in der Rentenpolitik.

Thema Rentenniveau

Aktion der Gewerkschaften am Hauptbahnhof

  • Götz Nawroth-Rapp
    VonGötz Nawroth-Rapp
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Die Gewerkschaften machen das sinkende Rentenniveau zum Schwerpunkt: Am Frankfurter Hauptbahnhof wird ein Umsteuern gefordert, um dem Abrutschen vieler Rentner in die Altersarmut vorzubeugen.

Vor dem Frankfurter Hauptbahnhof haben die IG Metall und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) mit einer großen Aktion für eine Stabilisierung des gesetzlichen Rentenniveaus geworben. „Rente muss für ein gutes Leben reichen“ ist das Motto des bundesweiten Aktionstages.

In Frankfurt wurden am Mittwoch Flugblätter an Passanten verteilt, mit einer Beigabe von Päckchen mit Instantkaffee. Plakativ wird auf den roten Packungen ein „Aufwachen“ in der Rentenpolitik gefordert. Gemeint ist damit zuallererst die SPD, deren Bundestagswahlkampf mehr soziale Gerechtigkeit verspricht.

Bisher aber werde nicht genug getan für die Rentengerechtigkeit, sagt die DGB-Bezirksvorsitzende Gabriele Kailing am Rande der Aktion in Frankfurt. „Viele Menschen haben bei geringem Einkommen nicht genug Geld, um für das Alter vorzusorgen“, betont sie.

Betroffen seien vor allem 13 Millionen Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen. Schlecht sehe es auch für jene Menschen aus, die in 10 bis 15 Jahren in Rente gingen und weniger als 2500 Euro monatlich verdienten. „Ihnen droht ganz klar die Altersarmut“, sagt Kailing.

Die Gewerkschaften fordern, das Rentenniveau langfristig und schrittweise auf 50 Prozent anzuheben. Derzeit liegt es bei 48 Prozent des Durchschnittseinkommens in Deutschland; ohne Veränderungen wird es im Jahr 2030 bei noch 43 Prozent liegen.

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