Frankfurt

Affenbaby im Frankfurter Zoo tot geborgen

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Bonobo-Mutter trennt sich nach neun Tagen.

Im Frankfurter Zoo hat das Bonobo-Weibchen Nayembi sein totes Baby nach einer langen Phase der Trauer abgelegt. Pfleger nutzten die Gelegenheit, den Körper des in der Neujahrsnacht gestorbenen Äffchens Zikomo am Donnerstagnachmittag aus der Anlage zu entfernen, wie der Zoo am Freitag mitteilte.

Die Todesursache des im Sommer 2019 geborenen Babys wird allerdings ein Geheimnis bleiben. „Die Zoo-Tierärztinnen haben Zikomo in Augenschein genommen und festgestellt, dass keine pathologische Untersuchung mehr möglich ist“, sagte Christine Kurrle, die Sprecherin des Tierparks, auf FR-Anfrage. Nach neun Tagen, die Nayembi den toten Körper in der tropischen Hitze des Menschenaffenhauses bei sich trug, gebe es dafür keine Chance mehr.

Eine Gewalteinwirkung von außen sei als Todesursache aber auszuschließen, betonte Kurrle. Das hätten die Veterinärinnen erkennen können.

Auf der Facebook-Seite des Zoos bedankten sich Tierfreunde dafür, dass der Affenmutter Zeit zum Verabschieden gelassen wurde, wie es in der Natur üblich ist. Nayembi hatte in den Stunden zuvor das tote Junge schon jeweils für Momente abgelegt, so dass die Tierpfleger sich auf den passenden Moment vorbereiten konnten. Für die Zoobelegschaft und für die Besucher sei das Ende dieser Phase eine Erleichterung, sagte die Sprecherin.

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