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Patrick Schenk, Direktkandidat für die AfD im Frankfurter Wahlkreis 182. (Archivbild 20218)
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Patrick Schenk, Direktkandidat für die AfD im Frankfurter Wahlkreis 182. (Archivbild 20218)

Bundestagswahl

Bundestagswahl 2021: AfD in Frankfurt nicht zufrieden

  • Steven Micksch
    VonSteven Micksch
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Team Todenhöfer überrascht bei Kleinparteien. AfD zeigt sich „nicht überrascht“ vom Wahlergebnis.

Frankfurt - Am Ende hat Team Todenhöfer fast noch am meisten überrascht – oder einen merklichen Teil der Menschen in Frankfurt überzeugt. Nüchtern analysiert: Die Partei von Jürgen Todenhöfer wird wohl siebtstärkste Partei in der Mainmetropole und schafft es in den Balkendiagrammen aus der sonst ominösen „Sonstige“-Kategorie heraus.

Parteigründer Todenhöfer, einst ultrakonservativer CDUler, zwischendurch Herausgeber bei der linken Wochenzeitung Freitag ist schwer im politischen Spektrum zu verorten. Die Wähler:innen störte das offenbar nicht. Die Partei ließ im Wahlkreis 182 Volt (immerhin Teil der Römerkoalition), die Basis, Tierschutzpartei, Freie Wähler, Piraten und gar Die Partei hinter sich. Am Sonntagabend holte Team Todenhöfer im Wahlkreis 182 fast ein Drittel der Stimmen, die die AfD auf sich vereinen konnten.

Bundestagswahl 2021 in Frankfurt: AfD mit deutlichen Verlusten

Die rechte Partei auf der einen Seite und die Linken auf der ziemlich gegenüberliegenden Seite lieferten sich im Frankfurter Wahlkreis 182 am Abend der Bundestagswahl 2021 zunächst ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Rund um die 7,5 Prozent pendelten beide, ehe die AfD bei den Zweitstimmen auf 5,8 Prozent absank. Im 183er Wahlkreis war die Linke frühzeitig klar vorn.

Patrick Schenk, Direktkandidat für die AfD im Wahlkreis 182 zeigte sich im Gespräch mit der FR nicht überrascht vom Ergebnis. „Das ist in dem Bereich, den ich erwarten durfte“, sagte Schenk, der Fraktionsvorsitzender der AfD im Frankfurter Römer ist. Zwar liege man deutlich schlechter als noch vor vier Jahren, aber damit habe er gerechnet. Schon bei der Kommunalwahl in Frankfurt hatte die AfD Stimmverluste erlitten, bei der Bundestagswahl setzte sich der Trend nun fort.

Bundestagswahl 2021 in Frankfurt: Analyse der Fehler

Bundestagsabgeordnete Joana Cotar, AfD-Direktkandidatin im 183er, fand ob ihres Ergebnisses deutliche Worte. „Das ist schlecht, das brauchen wir nicht schönreden“, sagte sie. Mehr als die zwischenzeitlichen 4,6 Prozent hatte sie sich schon ausgerechnet. Cotar und ihre Partei wollten nun schauen, wohin die Wähler:innen abgewandert sind und wo die Fehler im Wahlkampf lagen. Cotar wird Bundestagsabgeordnete bleiben, sie ist auf Platz zwei der Landesliste der AfD gesetzt.

Die Koalitionspartei Volt kommt beim Redaktionsschluss stadtweit auf rund 1,4 Prozent und wird vermutlich achtstärkste Partei in Frankfurt. Ohne das Kumulieren und Panaschieren, die bei der Kommunalwahl möglich waren, konnte die Partei nicht durchschlagend punkten. (Steven Micksch)

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