Gallus

Frankfurt: Ärger ums Parken im Gallus

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Mehr Kontrollen der Polizei in der Schwalbacher Straße fordert der Ortsbeirat 1. Die Außengastronomie soll bleiben.

Schon lange beschäftigt das Parken in der Schwalbacher Straße den Ortsbeirat 1. In der vergangenen Sitzung fordert das Gremium in einem erneuten Antrag das ordnungswidrige Halten und Parken zwischen Mainzer Landstraße und Frankenallee „nachhaltig zu bekämpfen“. Die Anwohner seien verärgert, dass die Verstöße überhand nehmen und die zuständigen Sicherheitsbehörden nichts unternehmen.

Die Verkehrspolizei sollte für drei Wochen gemeinsam mit der Landespolizei bei einer Aktion Streife fahren, Präsenz zeigen und Verstöße konsequent ahnden. Autos, die verbotswidrig abgestellt sind, Zufahrten von Grundstücken blockieren oder in zweiter Reihe parken, sollten abgeschleppt werden. Das war auch bei einem gemeinsamen Termin im vergangenen Jahr mit Gastronomen und Polizei vereinbart worden.

Der Antrag des Unabhängigen Bündnisses (U.B.) zum gleichen Thema wurde vom Gremium abgelehnt. Die U.B. hatte von der Stadt gefordert, Genehmigungen für die Außengastronomie im besagten Bereich zu versagen. Und zu berichten, wie sich der Wegfall auf den Verkehrsfluss auswirke.

Die Außengastronomie abschaffen sei zu kurz gegriffen, sagt Ortsvorsteher Oliver Strank (SPD). Die Straße gehöre zur Identität des Stadtteils. „Wir wollen mit den Gastronomen zusammenarbeiten.“ Viele Anwohner und Ortsbeiratsmitglieder sahen das ähnlich. „Das Ordnungsamt und die Verkehrsüberwachung machen ihren Job nicht“, sagt Andreas Laeuen (Grüne). Es könne nicht sein, dass die Gastronomen dafür bestraft werden.

Andere Anwohner finden die Situation in der Straße durchaus katastrophal, berichten von lebensgefährlichen Momenten für Radfahrer, Problemen für Menschen mit Kinderwagen und Schulkinder.

Strank berichtet, dass er bereits an die Polizei herangetreten ist. Er hofft, dass in den nächsten Monaten kontrolliert wird. Sinnvoll sei der Frühling, wenn es wieder lebhafter werde.

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