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Bis zum Abitur am neuen Gymnasium ist es noch ein weiter Weg.

Schulen in Frankfurt

Ärger und Chaos

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In der Frankfurter Schullandschaft wird viel improvisiert. Die seit Jahren wachsende Schülerzahl stellt die Stadt vor Probleme. Allein drei neue Schulen sollen im nächsten Schuljahr öffnen. Doch noch hat das Kultusministerium den Plan nicht genehmigt.

In der Frankfurter Schullandschaft staut sich der Ärger inzwischen an allen Ecken und Enden. Da sind etwa die Schulbauten, bei denen mit Notlösungen und Provisorien gearbeitet wird. Oder die Bedingungen für Inklusion, die viele nicht ausreichend finden. Und die fehlenden wohnortnahen Gymnasialplätze, die Eltern und Schüler zu Protesten vor dem Römer treiben.

Gerade die fehlenden Gymnasialplätze haben für Unmut gesorgt. Die seit Jahren wachsende Schülerzahl stellt die Stadt vor Probleme. Die Gymnasien, aber auch die Grundschulen, sind überfüllt. Allerorts wird provisorisch angebaut, werden Schulen derzeit in größter Zeitnot von Bildungsdezernentin Sarah Sorge (Grüne) in Containern und an Übergangsstandorten eröffnet. Nach dem neuen Schulentwicklungsplan, der nach langer Wartezeit seit Jahresmitte vorliegt, soll es allein im nächsten Schuljahr drei neue Schulen geben – wobei der Plan noch nicht vom Kultusministerium genehmigt ist.

Das Ziel ist aber, das neue Gymnasium, die Kooperative Gesamtschule und die Integrierte Gesamtschule 2016 zu eröffnen – Standorte hat das Bildungsdezernat jedoch noch nicht für jede dieser Schulen gefunden. Und das Gymnasium Nied, das in diesem Sommer in Containern in Höchst eröffnet hat, wird nun doch nicht im nächsten Jahr an den geplanten Standort nach Nied ziehen, sondern ins Westend – weil das Dezernat wegen der Nähe des Standorts Nied zu Chemie-Anlagen zunächst zahlreiche Auflagen erfüllen muss.

Die Opposition sieht darin Chaos-Politik und wirft der Bildungsdezernentin Schlampigkeit vor. Auch der Abbau des Sanierungsstaus schreitet vielen zu langsam voran. Zwar hat die schwarz-grüne Regierung einen Aktionsplan Schulbau mit 150 Millionen Euro für die nächsten Jahre aufgelegt. Doch nicht alle Schulen können berücksichtigt werden, dafür ist auch im Aktionsplan zu wenig Geld vorhanden. Und noch immer wissen einige Schulen nicht, wie und wann es bei ihnen losgeht.

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