Veranstaltungsreihe

Älterwerden in Frankfurt

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Die Stadt Frankfurt lädt erst zu einer Fachtagung ins Jugend- und Sozialamt und später ins Senioren-Rathaus ein. Insgesamt sind rund 150 Träger und Verbände beteiligt.

Die „Aktionswochen Älterwerden“ sind ein bewährter Bestseller: Vor 18 Jahren begann die Stadt zusammen mit in der Altenhilfe aktiven Trägern und Verbänden, dieses Angebot auf die Beine zu stellen. Dabei geht es nicht nur um Unterhaltung und Gemeinsamkeit, sondern auch um eine aktive Auseinandersetzung mit Themen, die nicht nur ältere Menschen bewegen, wie etwa das barrierefreie Wohnen, Bildung und Daseinsvorsorge.

Die Leiterin der „Leitstelle Älterwerden“, Rike Hertwig, beschreibt die Aktionswochen auch als eine gesellschaftspolitische Herausforderung: Selbst über die hessischen Grenzen hinaus befasse sich keine andere Veranstaltung „so pointiert“ mit gerontologischen und gesellschaftlichen Fragestellungen, urteilt Hertwig. Auch kontroverse Themen wie „Suizid im Alter“ oder „Liebe und Sexualität“ kämen zur Sprache.

Anmeldung 
Telefonisch unter der Nummer 212-45058 oder im Internet: www.aelterwerden-in-frankfurt.de

Ein Schwerpunkt in diesem Jahr ist die digitale Welt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer der entsprechenden Veranstaltungen lernen ihr Smartphone benutzerfreundlich einzurichten und sich mit der Sicherheit im Internet auseinanderzusetzen.

Rund 150 Träger gestalten das umfangreiche Programm. Die Stadt selbst ist mit drei Highlights dabei: Am Montag, 19. August, 8 bis 16 Uhr, beginnen die Aktionswochen im Jugend- und Sozialamt, Eschersheimer Landstraße 241–249, mit dem Fach- und Dialogforum „Nachbarschaftlich wohnen und leben“.

„Das Schöne in Frankfurt sind die guten Gemeinschaften in den Stadtteilen“, erklärt dazu Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU). Sie wird das Forum eröffnen und hofft, dass möglichst viele engagierte Menschen miteinander ins Gespräch kommen. Allerdings ist eine Anmeldung erforderlich. Das ist für den Tag der offenen Tür im Seniorenrathaus, Hansaallee 150, am 22. August, 9 bis 15 Uhr, und beim beliebten Gartenfest ebenda am 30. August, 13 bis 18.30 Uhr, nicht der Fall. Das vollständige Programm ist in den Sozialrathäusern, den Bürgerämtern, den Stadtbüchereien und im Seniorenrathaus erhältlich.

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