+
Charly Körbel ist eine Eintracht-Legende.

Plaketten

Charly Körbel erhält Ehrenplakette der Stadt Frankfurt

  • schließen

Der Magistrat zeichnet acht bekannte Frankfurterinnen und Frankfurter mit der Ehrenplakette aus.

Gleich acht bekannte Frankfurterinnen und Frankfurter bekommen in diesem und im kommenden Jahr die Ehrenplakette der Stadt (nicht zu verwechseln mit der Goethe-Plakette). Darauf hat sich der Magistrat geeinigt. Mit der Ehrung will die Stadt Menschen auszeichnen, die „im kulturellen, wirtschaftlichen, sportlichen, kommunalpolitischen oder integrativem Bereich Vorbilder sind“, wie Oberbürgermeister Peter Feldmann erklärte.

Ausgezeichnet wird die Grünen-Politikerin Jutta Ebeling. Sie gehörte von 1989 bis 2012 dem Magistrat an und hinterließ vor allem als Bildungsdezernentin Spuren. Zuletzt war sie Bürgermeisterin.

Ehrenplaketten gehen auch an Harald Fiedler, Michael Hohmann und Charly Körbel. Fiedler war von 1995 bis 2016 DGB-Vorsitzender in Frankfurt und engagierte sich zudem im Römerbergbündnis gegen Rechtsextremismus. Michael Hohmann ist seit 1992 Geschäftsführer und künstlerischer Leiter der Romanfabrik und entwickelte Ideen zur Finanzierung des Literaturbetriebs. Charly Körbel ist Rekordspieler der Fußball-  Bundesliga. In 602 Partien stand er auf dem Platz – ausschließlich für die Eintracht.

Lesen Sie auch:  Ehrung für Max Hollein

Schließlich ehrt die Stadt Mathias Müller, Joachim Valentin, Rosina Walter und Rainer Weiss. Müller ist Präsident der Industrie- und Handelskammer, Joachim Valentin leitet das Haus am Dom, in dem es seit 2007 Gesprächsrunden und Tagungen zu politischen, kulturellen und kirchlichen Fragen gibt.

Rosina Walter, die im Alter von 15 Jahren aus Rumänien nach Deutschland gekommen war, gründete den Verein Berami. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, Zugewanderte und Geflüchtete bei der Berufswahl zu unterstützen, wobei der Schwerpunkt auf Frauen liegt. Rainer Weiss war 21 Jahre lang für den Suhrkamp-Verlag tätig, etwa als Programmgeschäftsführer. Außerdem ist er Vorsitzender des Fußballclubs Gudesding, der gegen Rassismus und Antisemitismus in Sport und Gesellschaft anspielt. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare