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Der Angeklagte ist geständig.

Prozess

Frankfurt: „Abripper“ steht vor Gericht

Mit einem Geständnis des Angeklagten beginnt der Prozess um eine Serie brutaler Raubüberfälle in Frankfurt. 

Mit einem Geständnis des Angeklagten ist am Donnerstag in Frankfurt der Prozess um eine Serie brutaler Raubüberfälle in der Frankfurter Innenstadt und am Mainufer eröffnet worden. Der 26 Jahre alte Angeklagte räumte ein, als Mitglied einer Bande, die sich im Internet den Namen "Die Abripper" gegeben haben soll, im Sommer und Herbst 2016 an mindestens vier Taten mitgewirkt zu haben.

In zwei Fällen sollen dabei arglose Passanten in der Parkanlage am Flussufer zusammengeschlagen und beraubt worden sein. Die Beute blieb dabei überschaubar: In einem Fall handelte es sich um ein Mobiltelefon und im anderen um einen Lautsprecher. In einem Schnellrestaurant sollen die Räuber zehn Euro Bargeld erbeutet haben und ein weiterer Überfall auf einen Lieferwagen der Post soll ohne Beute geblieben sein.

Vier weitere Mitglieder der Bande wurden als Heranwachsende bereits von einer Jugendstrafkammer zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Sie sollen im Prozess gegen ihren erwachsenen mutmaßlichen Komplizen als Zeugen aussagen. Der 26-Jährige sitzt unterdessen wieder in Strafhaft. Wegen ähnlicher Taten war er zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das aktuelle Strafverfahren war deshalb verzögert worden. Die Strafkammer hat vorerst drei weitere Verhandlungstage bis Mitte Februar terminiert. (dpa/lhe)

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