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Abschlussklassen, hoch die Tassen: Diesmal aber müssen die Schüler ihren Müll nach der Abiparty selbst beseitigen.
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Abschlussklassen, hoch die Tassen: Diesmal aber müssen die Schüler ihren Müll nach der Abiparty selbst beseitigen.

Schulen in Frankfurt

Abiparty im Grüneburgpark

  • Sandra Busch
    VonSandra Busch
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Die Stadt trifft Vorbereitungen für die Abiparty im Grüneburgpark am Donnerstag. In diesem Jahr sollen die Schüler erstmals in die Pflicht genommen werden. Sie müssen nach der Fete aufräumen.

Noch ist es nicht geschafft, noch stecken die Schüler mitten im Abitur und brüten über Prüfungsaufgaben. Doch morgen, am Donnerstag, ist die letzte Klausur geschrieben – und dann feiern die Prüflinge. Traditionell ziehen Hunderte Abiturienten in den Grüneburgpark, um auf das Ende der schriftlichen Prüfungen anzustoßen. Doch um die Feier gab es in der Vergangenheit immer wieder Ärger, denn Wiesen und Wege waren danach jedes Mal mit Müll übersät.

In diesem Jahr sollen daher erstmals die Schüler in die Pflicht genommen werden und die Verantwortung für die Müllentsorgung übernehmen: Drei Schulen werden am Tag nach der Feier den Park aufräumen. Dafür erhalten sie jeweils 500 Euro; das Geld hat der Ortsbeirat 2 aus seinem Jahresbudget zur Verfügung gestellt. Im Umweltdezernat hofft man durch die Einbindung der Schüler „auf einen erzieherischen Effekt“, sagt Alexandra Chmielewski, Referentin von Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne). Dass sich schon vorher alle im Park „besser benehmen“. Und beispielsweise Flaschen nicht mehr in den Boden rammen. „Die Scherben im Gras sind kaum mehr rauszubekommen.“

Die Stadt trifft wie auch schon in den vergangenen Jahre weitere Vorbereitungen für die Abiparty im Park. Sie versucht, Szenen wie 2013 zu verhindern: Alkoholvergiftungen, gezündete Bengalos – die Polizei musste die Party damals vorzeitig beenden. Seitdem sind Ordnungskräfte während der Feier präsent, das Rote Kreuz ebenfalls, und Mitarbeiter des „Alice-Projekts“ sprechen mit den Jugendlichen über die Auswirkungen übermäßigen Alkoholkonsums. Auch können Alkoholtests gemacht werden, und sowohl die Umweltdezernentin als auch Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) werden an dem Tag im Park anwesend sein.

Damit nicht in die Büsche gepinkelt wird, lässt die Stadt wieder mobile Toiletten aufstellen. Mehr Mülleimer sollen verhindern, dass Flaschen und Kronkorken auf der Wiese landen.

2016 fielen im Umweltdezernat Kosten in Höhe von rund 10 000 Euro für die Abiparty an. Für die Dixi-Klos, für die Abfalleimer, fürs Beseitigen der Müllberge danach. Zumindest bei der Reinigung des Parks müssen nun die Schüler mit ran. „Es ist etwas Schönes, das Abitur zu feiern“, sagt Chmielewski, „aber es muss ja nicht zu unschönen Szenen kommen.“

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