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Frankfurt

Corona in Frankfurt: Abgeordnete besichtigen Impfzentrum an der Messe

  • Steven Micksch
    vonSteven Micksch
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Das Frankfurter Gesundheitsamt ist bereit für den Impfstart an der Frankfurter Messe. Am ersten Tag sollen 500 Impfdosen verabreicht werden. Danach steigt die Menge weiter an.

Gestern Abend gingen mehrere Landtagsabgeordnete und Mitglieder des Sozial- und Gesundheitsausschusses der Stadt Frankfurt durch die noch leeren Gänge des Impfzentrums in der Festhalle an der Frankfurter Messe. Sie ließen sich wenige Stunden vor dem Impfbeginn die Gegebenheiten vor Ort und die geplanten Abläufe erklären.

„Willkommen im schönsten Impfzentrum der Welt“, begrüßte der Leiter des städtischen Gesundheitsamtes René Gottschalk die Anwesenden. Zu Beginn kommen alle zu impfenden Personen und ihre eventuell Begleitperson in den Anmeldebereich hinter den Eingang Süd. Markierungen am Boden und Schilder weisen den anschließenden Weg, auch das Personal vor Ort wird bei Fragen weiterhelfen. „Alles ist so, dass man sich nicht verläuft“, verspricht Gottschalk.

Nach der Anmeldung geht es zu einer der 24 Sichtungsstationen. Hier werden die Krankenkarte eingelesen und erste Informationen gegeben. Neben der Krankenkarte sollte man auch den Impfausweis und den Personalausweis dabei haben. Auf die Frage, was mit Menschen ist, die gar keine Krankenversicherung haben, antwortet der Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne): „Sie werden nicht vergessen.“ Entscheidend sei aber aktuell die Priorität und nicht der Versicherungsstatus. Bedeutet: Zunächst Menschen ab 80 Jahren sowie das Personal in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen oder von ambulanten Pflegediensten.

An die Sichtung schließt sich der Wartebereich direkt unter der hohen Kuppel der Messehalle an. 16 Ärztekabinen gibt es dort, falls die zu impfenden Personen noch weitere Fragen haben. Anschließend kommen die Impfkabinen. 36 werden täglich in Betrieb sein. Sieben weitere stehen als Reserve bereit. Am heutigen Montag werden 500 Impfdosen verarbeitet, in den darauffolgenden Tagen jeweils 1000.

Nach der Impfung geht es noch in den Ruhebereich. Es wird empfohlen nach der Verabreichung des Impfstoffs noch 30 Minuten in der Festhalle zu bleiben, falls es zu auffälligen Nebenwirkungserscheinungen kommen sollte.

Der abschließende Bereich ist die Impfdokumentation. Nach Ende des gesamten Prozedere können die Geimpften wieder nach Hause. Vier Wochen später sollte sich dann in der Regel die zweite Impfung anschließen. Aktuell wird im Zentrum nur der hochempfindliche Biontech-Pfizer-Impfstoff verabreicht.

Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) sagte, dass man schon „ein bisschen nervös ist“. Eine unglaubliche logistische Maschinerie stecke hinter der Einrichtung des Frankfurter Impfzentrums. Viele verschiedenen Beteiligte würden nun Tag für Tag zusammenarbeiten. Illusionen machte sich der Dezernent aber keine. Es gehöre zu solchen Projekten dazu, dass manche Sachen nicht auf Anhieb klappten. „Wir sind aber schnell darin, solche Mängel abzustellen und Lösungen zu finden“, sagte Majer.

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