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Thomas Stillbauer und Bernd Spahn alias Platzregen.

Osthafenfestival

"Die besten Songs aus 2000 Jahren"

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Auch FR-Redakteur Thomas Stillbauer rockt beim Osthafenfestival.

Er ist nicht nur ein begnadeter Schreiber: FR-Redakteur Thomas Stillbauer hat ein weiteres Talent, das sich noch nicht auf der ganzen Welt herumgesprochen hat: Er singt und spielt Gitarre beim Erfolgsduo Platzregen. Im exklusiven Interview verrät er, warum Sie den Auftritt der Combo am Samstag beim Osthafenfestival von 16 bis 17 Uhr auf der „Frankfurter Rundschau“-Bühne nicht verpassen sollten. 

Lieber Kollege, was bietest du uns am Samstag?
Die besten Songs, die es in den vergangenen 2000 Jahren auf Tonträger geschafft haben. Von AC/DC bis U2. Von „Tausend mal berührt“ bis „Kung Fu Fighting“. Die Lieder jagen wir durch den Platzregen und veredeln sie mit unseren goldenen Kehlen. Zwei bildschöne Musiker, die gleichberechtigt singen und schlechte Scherze machen. Mein genialer Kollege Bernd (alias Groupel Shower) spielt auf seinem Schlagzeug namens Jolly Jumper, Marke Eigenbau, und ich (Neezel Reagan) zersäge dann alles mit meiner Gitarre. Ach ja, und es gibt sexy Moves. Im Sitzen. 

Wie kam die Musik eigentlich in dein Leben? Warst du schon der Star im Blockflötenunterricht?
Ganz im Gegenteil. In der Schule bin ich erst an der Blockflöte gescheitert und dann vom Schulchor abgelehnt worden. Ich hatte das falsche Lied einstudiert. Und sehr schlecht vorgetragen. 

Aber das alles hat dich nicht entmutigt. Wie ging es dann weiter?
Nina Hagen, die Sex Pistols und die Smiths haben mich gerettet. Mit 17 spielte ich in einer Band: Neue Deutsche Volksmusik damals. 

Was ist das bitte? 
Volkslieder wie „Die Gedanken sind frei“ oder „Bald gras’ ich am Neckar“, mit New-Wave-Riffs hübsch arrangiert. Also laut. Und links.

Bei Boybands fliegen Kuscheltiere und Höschen. Und bei euch? 
Regenschirme und Gummistiefel.

Bei Amazon heißt es immer: Kunden, die sich für diesen Artikel interessierten, interessierten sich auch für ... Wie ist das bei Platzregen? 
Leute, die Platzregen hören, interessierten sich auch für Abba, Apfelwein und den Räuber Hotzenplotz. 

Interview: Kathrin Rosendorff

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