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In Frankfurt wird über das 365-Euro-Ticket diskutiert.
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In Frankfurt wird über das 365-Euro-Ticket diskutiert.

Mobilität

365-Euro-Ticket in Frankfurt: Volt wirbt für günstige Jahreskarte

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Ein 365-Euro-Ticket wäre überregional im RMV-Gebiet möglich, so die Fraktion Volt im Frankfurter Römer. Sie sieht das Ticket als ersten Schritt zur gerechten Mobilitätswende.

Die Volt-Fraktion im Frankfurter Römer setzt sich für regionales 365-Euro-Ticket im RMV-Gebiet ein. „Die Schaffung eines solchen überregionalen Tickets ist wichtig, um eine gerechte Mobilitätswende zu erreichen“, sagte Martin Huber, der verkehrspolitische Sprecher seiner Fraktion.

Zuvor hatte der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) berechnet, dass ein 365-Euro-Ticket die Frankfurter Stadtkasse 55 Millionen Euro im Jahr kosten würde. Im RMV-Gebiet, das sich über 15 Landkreise und elf Städte erstreckt, beliefen sich die Kosten auf 230 Millionen Euro pro Jahr. Sie müssten anteilig getragen werden.

Linke sieht OB in der Pflicht

Aus Sicht von Volt im Römer ist ein 365-Euro-Ticket ein „wichtiger Schritt hin zur gerechten Mobilitätswende“. Mit einer solchen Jahreskarte, die 60 Prozent unter dem Preis der jetzigen Jahreskarte in Frankfurt liegen würde, entstünde „ein niedrigschwelliges Angebot für sämtliche Einkommensschichten“, sagte Huber.

Für eine Mobilitätswende sei darüber hinaus mehr Kapazität, eine höhere Taktung und Geschwindigkeit und der Netzausbau im öffentlichen Nahverkehr nötig. Außerdem müssten Menschen zum Umstieg vom Auto auf den ÖPNV gebracht werden.

Ein überregionales 365-Euro-Ticket, das es schon für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Rentnerinnen und Rentner sowie Landesbedienstete gibt, sei „sehr erstrebenswert“, sagte Huber. Volt ist Teil der Römer-Koalition gemeinsam mit den Grünen, SPD und FDP.

Aus der Opposition macht sich die Linke für ein 365-Euro-Ticket stark und forderte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) zu Verhandlungen mit den Landkreisen und Städten im RMV-Gebiet auf. fle

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