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Julian Prégardien springt ganz kurzfristig für den britischen Sänger Ian Bostridge ein - der kann wegen der neuen Corona-Mutante in Großbritnnien nicht nach Frankfurt reisen.
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Julian Prégardien springt ganz kurzfristig für den britischen Sänger Ian Bostridge ein - der kann wegen der neuen Corona-Mutante in Großbritnnien nicht nach Frankfurt reisen.

Internationales Festival

„10. Frankfurter Positionen“ mit Pandemie-Programm

  • Andreas Hartmann
    vonAndreas Hartmann
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Trotz Corona soll das 10. internationale Festival Frankfurter Positionen“ am 1. Februar beginnen - allerdings erst einmal nur online.

Eines der großen Frankfurter Kulturfestivals feiert ein kleines Jubiläum. Zum zehnten Mal holen die „Frankfurter Positionen“ hochkarätige Theaterensembles, Musiker:innen und Künstler:innen in die Stadt, und das trotz der anhaltenden Corona-Pandemie. Vieles sei allerdings schwierig zu organisieren gewesen und werde erst einmal nur online übertragen, sagte Werner Taiber, der Vorsitzende der BHF-Bank-Stiftung, am Mittwoch.

Das von der Stiftung gesponserte, alle zwei Jahre stattfindende Festival beginnt bereits am 1. Februar und endet voraussichtlich am 13. Juli. Erst gestern wurde das Programm für das kommende halbe Jahr vorgestellt – die bisherigen „Frankfurter Positionen“ dauerten jeweils nur zwei Wochen. Vieles ist noch offen, je nach Entwicklung der Situation in den kommenden Monaten.

Das Programm

Unter www.frankfurterpositionen.de ist vom 28. Januar an das Festivalprogramm online verfügbar.

Die beliebte und auch stets gut besuchte „Lange Nacht der Sozialforschung“ etwa wurde auf den Sommer verschoben, in der Hoffnung auf eine echte Publikumsveranstaltung. Einer der Höhepunkte des Festivals, die Aufführung von Hans Zenders „Schuberts Winterreise“ mit dem Ensemble Modern am 6. Februar, 20 Uhr, hätte eigentlich den berühmten Tenor Ian Bostridge nach Frankfurt ins Schauspiel geholt, doch aktuell sind Reisen aus Großbritannien nicht möglich. Kurzfristig sprang der ebenfalls bekannte Julian Prégardien ein.

„Im November hatten wir noch gehofft, die Jubiläumsausgabe mit einer großen Premiere feiern zu können“, sagte Taiber. „Für Kunst und Kultur ist es eine höchst bedauerliche Situation. Wir haben aber keine Minute gezögert, das Festival weiterhin zu unterstützen.“ Das Motto „Auslaufmodell [_ _ _ _ _]“ – die Leerzeichen gehören zum Titel – hatten die Organisatoren bereits 2019 gewählt, an Corona war da noch gar nicht zu denken.

Besonders schade dürfte auch sein, dass die Uraufführung von „Burt Turrido. An Opera“ des Nature Theaters of Oklahoma aus New York, die das Festival am 1. Februar eröffnen soll, ebenfalls ohne Publikum live aus dem Bockenheimer Depot übertragen wird. Die US-Künstler:innen gingen freiwillig in Quarantäne, geprobt wird mit regelmäßigen Corona-Tests und großem Abstand. Das durchaus witzige Stück von Kelly Copper und Pavol Liska, die auch Regie führen, spielt auf dem inzwischen palmenbewachsenen Grönland, der letzten Insel, die noch nicht untergegangen ist.

Nach Möglichkeit soll „Burt Turrido“ später auch vor Publikum aufgeführt werden, ein Vorteil allerdings bei allen im Internet gestreamten Veranstaltungen: Die Zahl der Tickets ist nicht begrenzt. Wer zuschauen will, hat also auch jetzt noch beste Chancen auf Karten.

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