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Es gibt auch Gründe, Veronica Ferres gut zu finden.

Kolumne

Sieben Gründe, Veronica Ferres gut zu finden

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Als „Superweib“ bekannt geworden, kann sie viel mehr als kurvig sein.

1. Veronica Ferres weiß in jeder Lebenslage, wer zu ihr passt: erst Regisseur Helmut Dietl, der ihr
Talent förderte. Dann die Heirat mit Werbefachmann Martin Krug, der seine Gattin gekonnt vermarktete. Und jetzt mit dem millionenschweren Unternehmer Carsten Maschmeyer – ein Gatte, der ihr Alter absichern wird. Sehr vorausschauend.

2. Auch in Wohnungsfragen macht die Schauspielerin keine halben Sachen. Ihre neue Prachtvilla in den Bergen von Hollywood macht was her. Das Pendeln zwischen München und Los Angeles soll sich auch beruflich lohnen. Sie lädt Hollywood-Größen ein, die ihre deutsche Küche mögen. Der Anfang der Hollywood-Karriere ist gemacht: Sie stand mit Robert De Niro vor der Kamera.

3. Obwohl sie als ewiges Superweib auch kurvig sein darf, quält sich Veronica Ferres dauerhaft mit einem klassischen Frauenthema herum: In der Schule nannte man sie „Fettes“, sie litt unter ständigen Gewichtsschwankungen, wurde gehänselt, und auch im Kinoerfolg „Schtonk“ war sie noch pummelig. Dann nahm sie 20 Kilo ab und gibt seitdem Diätratschläge. Dazu präsentiert sie sich gern bei schweißtreibenden Workouts. Tapfer!

4. Sie macht das Beste aus jeder Rolle. In der Komödie „Unter deutschen Betten“, die im Oktober anläuft, spielt sie eine vom Ruhm verlassene Sängerin, die putzen gehen muss. Ihren Facebook-Fans zeigte sie sich vorab im sexy Putzfrauen-Outfit. So macht man Werbung!

5. Veronica Ferres hat für alleinerziehende Mütter viel geleistet. In etlichen Fernsehfilmen kamen ihr Kinder abhanden, wurden vergewaltigt, eingesperrt. Als Dauerleidende kämpfte sie sich durch. Dagegen muss der doppelbelasteten Zuschauerin der alltägliche Spagat zwischen Familie und Beruf wie ein Sonntagsspaziergang vorkommen. Schlimmer geht’s immer. Das tröstet.

6. Sie ist frei von Selbstzweifeln. Dass sie bei Kritikern unbeliebt ist und manchmal viel Häme ertragen muss, ficht sie nicht an. Purer Neid, sagt sie, die „deutsche Volkskrankheit“. Genau!

7. Und sie ist gebildet. Sie studierte – wenn auch ohne Abschluss – Germanistik, Theaterwissenschaft und Psychologie. In Interviews zitiert sie öfter Nietzsche. Das sei ihr Lieblingsphilosoph, seine Texte lese sie „mit Lust“. Na bravo!

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