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"Schlaue Frauen wissen Machos zu schätzen."

Kolumne

Sieben Gründe, Sascha Hehn gut zu finden

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In der "Schwarzwaldklinik" gab er den Chefarztsohn, auf dem "Traumschiff" war er Steward und später Kapitän. Alles nur seichte Sülze? Oh nein: Alexander Josef Alberto "Sascha" Hehn hat mehr Tiefgang als ein Kreuzfahrtdampfer!

1. Er redet nicht lange um den heißen Brei: Angebote, ans Theater zu gehen, lehnte er ab. „Ich habe gesagt: Das ist nicht mein Weg. Ich will in den Kommerz, Geld verdienen.“ Um ein ernsthafter Schauspieler zu werden, sei er „nicht eitel genug“ gewesen. Nimm das, Brandauer!

2. Mit seinen Auftritten im „Schulmädchenreport“ trug Hehn in den 70ern zur sexuellen Aufklärung einer ganzen Republik bei und kurierte mit dem „Traumschiff“ all jene, die unter Insomnie leiden: „Ich mag die Vorstellung, dass es Menschen gibt, die nach unserer Sendung besser schlafen.“ Wenn manche auch noch schmusen – umso besser.

3. Früher raste er im Ferrari und hatte „Spaß an illegalen Autorennen“. Heute fährt er VW-Bus und sagt: „Ich brauche kein Schickimicki-Gedöns.“ Schade: Niemand sprang so behände in weiße Cabriolets wie er.

4. Sein Verhältnis zu Frauen ist von entwaffnender Offenheit geprägt, da weiß jede, woran sie ist. Böse Überraschungen? Fehlanzeige: „Schlaue Frauen wissen Machos zu schätzen, die mögen keine Weicheier, weder im Bett noch sonstwo.“

5. Nach dem Costa-Concordia-Unglück polierte Hehn das Image sonnengegerbter Kapitäne wieder auf. In seiner Rolle legte er „keineswegs alle Frauen flach oder flirtete nur noch rum, so wie früher vielleicht. Dann hätten wir Angst, dass das Schiff irgendwann mal gegen einen Felsen fährt.“ Sehr umsichtig!

6. Die autoritäre Erziehung habe ihm „gutgetan“, sagt er; er sei „dankbar für jede Watschen“. Fotografen, die ihm krumm kommen, kriegen schon mal „einen Klaps auf den Arsch“. Aber so richtig draufhauen will er dann doch nicht: Um dem Wehrdienst zu entgehen, meldete der junge Hehn seinen Erstwohnsitz in Westberlin an – und kam dafür sogar fünf Wochen in den Knast.

7. Jahre später fand er nichts schöner, als in Uniform zu spielen. Für einen Schiffskapitän sei es wichtig, dass er gut aussehe. Nur leider gab der ZDF-Etat nicht das „maßgeschneiderte, taillierte Hemd“ her, das er sich wünschte. „Warum hat das George Clooney und ich nicht?“ Groß denken kann er also auch!

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