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Michael Patrick Kelly.

Kolumne

Sieben Gründe, Michael Patrick Kelly gut zu finden

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Mit 15 schrieb er seinen ersten Welthit und hält sich bis heute gut im Geschäft. Zu Recht.

Er hat in der Fußgängerzone gesungen und Stadien gerockt. Später führte er den Familienbetrieb der Kellys und ist jetzt auch noch Juror bei „The Voice of Germany“. Was kann das Multitalent eigentlich nicht?

1. In der schnelllebigen Welt der Promis ist Michael Patrick Kelly hartnäckig wie kaum ein anderer. In seine heutige Ehefrau, die belgische Journalistin Joelle Verreet, war er schon als Teenager verliebt. 1993 soll er für sie das Lied „Looking for Love“ geschrieben haben. Die Sache hat sich auf lange Sicht ausgezahlt: 20 Jahre später hat sie ihn endlich geheiratet.

2. Bescheiden wie er ist, geht der Musiker mit seiner Bildung nicht hausieren. Dass er mal sechs Jahre lang unter dem Namen John Paul Mary in einem französischen Kloster Theologie und Philosophie studiert hat, merkt man dem Künstler nun wirklich nicht an.

3. Und Paddy, wie seine Fans ihn nennen, hat noch mehr Talente: In der Familie musste er für alle (!) Mitglieder die Schuhe putzen. Im Kloster dann stellte er Sandalen für die Mönche her. Töpfern hat er dort  auch gelernt. Kann ja sein, dass das mit der Musik irgendwann mal nicht mehr so läuft …

4. Während seiner Zeit im Kloster führte er dort die Mülltrennung ein. Bei all dem Verpackungsschrott, den Mönche für gewöhnlich produzieren, war das vermutlich ein erheblicher Beitrag für die Umwelt.

5. Am liebsten hört Michael Patrick Kelly übrigens – nein, nicht die Songs seiner Schwester Maite, sondern Bruce Springsteen und Luciano Pavarotti. Wenn das nicht von Flexibilität zeugt.

6. Der Singer-Songwriter steht für seine Überzeugungen ein. Als er 2003 in den USA gegen den drohenden Irakkrieg protestierte, landete er sogar mal für ein paar Stunden im Gefängnis.

7. Bei „The Voice“ pflegt der Barde ein wohltuendes verbales Understatement. Während seine Vorgänger Rea Garvey und Samu Haber mit erfundenen Superlativen wie „unfuckingfassbar“ oder schlüpfrigen Aufforderungen wie „Komm zu Papa“ nervten, findet Paddy die Kandidaten schlicht und bieder „toll“.

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