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Prominente Schauspieler

So liebt Hollywood

Herzschmerz gibt’s nicht nur im Kino, sondern auch im echten Leben der Schauspielstars. Ulrich Lössl hat mit einigen über große Gefühle und kleine Unterschiede gesprochen.

Reich - und glücklich? In Hollywood kommt eigentlich keiner am Traumpaar Brad Pitt und Angelina Jolie vorbei. Und doch sind „Brangelina“ übertrumpft worden: Im Ranking der bestverdienenden Promi-Paare liegen Jay-Z und Beyoncé Knowles deutlich vorne. Laut aktueller Statistik (Quelle: Statista) verdiente das Musikerpaar von Juni 2013 bis Juni 2014 insgesamt 95 Millionen US-Dollar. Pitt und Jolie landen mit 50 Millionen Dollar „nur“ auf Rang drei. 80 Millionen Dollar bringen Football-Star Tom Brady und Model Gisele Bündchen den zweiten Platz ein. Rang vier belegt das Schauspielerpaar Ashton Kutcher und Mila Kunis (35 Millionen Dollar), Platz fünf gehört Rapper Kanye West und Hollywood-Sternchen Kim Kardashian (30 Millionen Dollar).

Ob all die Dollar aber auch glücklich machen, steht auf einer anderen Liste. oskIn Hollywood kommt eigentlich keiner am Traumpaar Brad Pitt und Angelina Jolie vorbei. Und doch sind „Brangelina“ übertrumpft worden: Im Ranking der bestverdienenden Promi-Paare liegen Jay-Z und Beyoncé Knowles deutlich vorne. Laut aktueller Statistik (Quelle: Statista) verdiente das Musikerpaar von Juni 2013 bis Juni 2014 insgesamt 95 Millionen US-Dollar. Pitt und Jolie landen mit 50 Millionen Dollar „nur“ auf Rang drei. 80 Millionen Dollar bringen Football-Star Tom Brady und Model Gisele Bündchen den zweiten Platz ein. Rang vier belegt das Schauspielerpaar Ashton Kutcher und Mila Kunis (35 Millionen Dollar), Platz fünf gehört Rapper Kanye West und Hollywood-Sternchen Kim Kardashian (30 Millionen Dollar). Ob all die Dollar aber auch glücklich machen, steht auf einer anderen Liste. (osk)

Cate Blanchett

Glauben Sie an die „große Liebe“?
Aber ja, und wie! Ich bin mit meiner großen Liebe schon fast 20 Jahre verheiratet und immer noch leidenschaftlich verliebt. Deshalb bin ich auch immun gegen jegliche Versuchungen, dem Charme meiner oft sehr attraktiven und jungen Kollegen zu erliegen (lacht). Und jetzt mal ganz unter uns: Ich verstehe Frauen, die mit viel jüngeren Männern ausgehen, nicht wirklich. Ich könnte mir eher vorstellen, eine Liebesaffäre mit einem 60-Jährigen zu haben.

Was schätzen Sie an Ihrem Mann am meisten?
(Lacht) Dass er den Mut hatte, mich zu heiraten.

Es gehörte Mut dazu?
Haben Sie eine Ahnung! Ich kann manchmal ganz schön anstrengend sein.

Pierce Brosnan

Hat sich Ihre Ehefrau Keely Shayne-Smith eigentlich sofort in sie verliebt?
Im Gegenteil, sie hat mich zuerst gar nicht beachtet, als wir uns damals in Mexiko kennenlernten, wo Keeley als Umwelt-Journalistin arbeitete. Ich saß am Hotel-Pool um zehn Uhr morgens und schaute meinem Sohn beim Schwimmen zu. Ich war auf dem Weg nach Papua-Neuguinea, um dort „Robinson Crusoe“ zu drehen. Da lief sie am Pool vorbei. Und ich dachte: Wow, was für eine Frau. Ich sagte zu meinem Sohn: „Spring noch einmal vom Drei-Meter-Brett“ – während ich Stielaugen machte. Dabei hatte ich zu dieser Zeit gar keine Lust auf Frauen. Ich hatte gerade eine schreckliche Beziehung beendet. Und dann war da Keely … und es war ich, der sich sofort in sie verliebt hat!

Was war Ihr sinnlichstes Erlebnis in letzter Zeit?
(Lacht) Sie glauben doch jetzt nicht wirklich, dass ich Ihnen eine Bettgeschichte auftische? Aber zum Sinnlichsten, was ich in meinem Leben erlebt habe, gehört sicher eine Monet-Ausstellung, die ich mir vor Jahren einmal in Paris angesehen habe. Ich liebe die Bilder von Monet. Deshalb war es für mich auch eine ganz besondere Ehre, dass man extra für mich auch Monets Garten öffnete. Unbeschreiblich. Da saß ich nun, an diesem verzauberten Ort, mit einer Flasche Wein, und schaute mir die Brücken an und den Teich mit den Seerosen. Die Blumenbeete, die Trauerweiden. Und dann wurde ich durch sein Haus geführt, durch die gelbe Küche, später saß ich dann in seinem Atelier. Ich male ja selbst seit einigen Jahren … Ich war im Himmel.

Gwyneth Paltrow

Wetten, dass Sie Schuhe mehr lieben als Bücher und auch mehr davon besitzen? Drehbücher nicht mitgerechnet.
(Lacht) Was für eine Frechheit! Ich schwimme in Büchern. Lesen war schon immer eine große Leidenschaft von mir. Mein Lieblingsschriftsteller ist übrigens Dostojewski. Und mein absolutes Lieblingsbuch ist „Madame Bovary“.

Matt Damon

Glauben Sie an Liebe auf den ersten Blick?
Ja, es ist mir tatsächlich einmal im Leben passiert! Vor einigen Jahren hatte ich die Wahl zwischen zwei Filmen. Einer davon war der Farrelly-Brothers-Film „Unzertrennlich“. Eigentlich wollte ich zuerst den anderen Film machen, aber meine Mutter sagte mir damals, es spreche doch eigentlich nichts dagegen, dass ich beim Drehen auch mal Spaß haben könnte. Es müssten ja nicht immer so brutale und düstere Rollen sein. Also habe ich mich für die Farrelly-Komödie entschieden. Die sollte ursprünglich auf Hawaii gedreht werden, was ich auch nicht gerade schlecht fand. Aber Hawaii war dem Filmstudio dann zu teuer, und so drehten wir in Miami. Eines Nachts bin ich dann mit ein paar Leuten vom Filmset in einen Club gegangen – und da arbeitete Luciana, meine spätere Frau. Als ich sie hinter der Bar sah, war es um mich geschehen …

John Travolta

Ich liebe das Fliegen. Wenn ich ein Flugzeug führe, bin ich in einer ganz anderen Welt. Das ist ein wunderbares Gefühl von Freiheit und Abenteuer. Aber das Selberfliegen ist schon mein halbes Leben lang meine große Leidenschaft. Seit ich 1974 meinen Pilotenschein gemacht habe, war ich wohl über 5000 Stunden in der Luft.

Stimmt es, dass Sie mit Ihrer Frau (Hollywoodschauspielerin Kelly Preston) manchmal über den Wolken „Nackte Stewardess“ spielen?
(Lacht) Sie meinen, ob ich schon mal Sex über den Wolken hatte? Ach, das überlasse ich am besten Ihrer Fantasie. Ich sage nur so viel: Ja, ich bin Mitglied im „10-Meilen-Club“…

Ein Hoch auf den Autopiloten …
Lassen Sie uns lieber wieder übers Fliegen reden, ja?

Russell Crowe

Was hat den größeren Anteil an Ihrem Lebensglück: Ihre Karriere oder die Liebe?
Was für eine Frage – die Liebe natürlich! Ohne Liebe ist alles nichts! Und damit meine ich vor allem auch die Liebe zu meinen beiden Söhnen, Charles und Tennyson. Sie sind meine beiden Augäpfel. Ich bin in den letzten Jahren immer mehr in meinem Privatleben aufgegangen. Dort finde ich meine Erfüllung. Und natürlich freue ich mich auch darüber, dass ich immer noch gute Filmprojekte angeboten bekomme. Aber das kommt weit danach.

Jean Reno

Liebe oder Erotik – was steht bei Ihnen an erster Stelle?
Im Prinzip beides. Der Gleichklang der Gefühle ist für mich sehr wichtig. Wenn ich mich mit einer Frau emotional verstehe, dann ist das irgendwie wie ein Ankommen. Und es hat sehr viel mit Vertrauen zu tun. (Grinst) Und natürlich kommt dann meist noch die Erotik hinzu.

Jean Reno, der Womanizer?
(Lacht) Ich hatte einfach das Glück, dass ich mein ganzes Leben lang immer Frauen an meiner Seite hatte. Manchmal waren es nur Affären, aber die wirklich großen Lieben habe ich dann auch immer geheiratet. Und ich habe aus zwei Ehen vier wunderbare Kinder. Das ist viel mehr wert als alle Filme der Welt.

Ist die Sexualität eine wesentliche Triebfeder in Ihrem Leben gewesen?
Was heißt gewesen? Ist es immer noch. Natürlich. Ich werde noch diesen Sommer zum dritten Mal heiraten. Aber wissen Sie, das Leben ist viel zu komplex, als dass man es auf ein oder zwei Triebe reduzieren könnte. Das Körperliche gehört ebenso dazu wie das Spirituelle, die Arbeit ebenso wie Muße. Und vergessen wir das spielerische Element nicht. Sie wissen ja: Der Mensch ist dann am meisten Mensch, wenn er spielt. Und damit meine ich jetzt nicht das Schauspielen. Ein sinnliches Leben zu führen – das ist eigentlich mein Ziel. Ja, man kann sagen, ich bin eigentlich ein Lebemann – im besten Sinne des Wortes.

Dustin Hoffman

Ist die Liebe Ihr Lebenselixier?
Mein Lebenselixier ist Sex. Guter Sex. Morgens, mittags und abends. Aber nur mit meiner Frau, versteht sich. Das hält mich jung – und natürlich meine Schauspielerei.

Erinnern Sie sich noch an Ihr Lieblingsspielzeug?
Ja, das war ein bunt bemalter Brummkreisel, der sich, wenn man ihn aufgezogen hatte, ganz wunderbar drehte und in allen Farben schimmerte.

Haben Sie den Kreisel noch?
Nein, leider hatte ich ihn nicht lange. Ich habe meine Kindheit nämlich während des Zweiten Weltkriegs verbracht. Eines Tages nahm mich meine Mutter an die Hand und wir gingen zu einer Sammelstelle für Blech und Eisen. Dort musste ich meinen Kreisel zu den anderen Spielsachen legen und abgeben, denn die USA brauchten Metall für den Krieg. Ich habe damals furchtbar geweint, so traurig war ich.

Jude Law

Verlieben Sie sich leicht?
Ab und zu schon. (Lacht) Ich bin nach wie vor offen für das Leben, für Frauen, für Menschen überhaupt. Ich liebe das Leben. Und je älter ich werde, desto klarer sehe ich, wie wichtig es ist, offen und sensibel zu bleiben.

Und warum oft in Kolleginnen?
Es ist oft so, dass man sich bei langen Dreharbeiten wie in einer Zeitkapsel vorkommt. Und zu gewissen Personen, die mit in dieser Zeitkapsel sind, eine sehr enge Beziehung aufbaut. (Lacht) Das ist eine ganz besondere Art von „Höhenkoller“. Das gibt sich aber meist schnell wieder, wenn die Dreharbeiten vorüber sind.

Bradley Cooper

Weiß man als berühmter Hollywoodstar eigentlich, ob es echte Liebe ist oder nur vorgespielte?
Ich glaube, ich habe einen ganz guten „Bullshit“-Detektor. Ich kann ganz gut erkennen, ob eine Frau wirklich etwas für mich empfindet oder mich – auf die eine oder andere Art – nur ausnützen will. Und auf Oberflächlichkeiten fahre ich nun wirklich nicht ab. Ich erinnere mich nämlich noch sehr gut an meine Anfänge in Hollywood. Da hat man mich nie in die angesagten Clubs oder Bars hineingelassen. Damals war ich viel zu unbekannt, zu arm und zu wenig glamourös. Meist stand ich nur vor den Türstehern herum und sah zu, wie sie all die jungen und attraktiven Frauen durchwinkten.

Und keine von denen hat je einen Blick auf Sie riskiert?
Nicht eine Einzige! Die wollten nur Filmstars oder Rockstars haben. Das war alles ziemlich frustrierend. Vielleicht war es aber auch besser so. Gutes Aussehen kann eventuell eine Beziehung starten, aber wenn das alles ist, dann wird es schnell langweilig – auch im Bett.

Sex ist Ihnen also doch wichtig in einer Beziehung!
Aber sicher! Was dachten Sie denn? Doch was mich im Leben wirklich antreibt, ist weniger mein Sex-Drive, sondern mein Hunger nach Leben, Liebe, Menschen, Erfahrungen, Kreativität … Ich lebe ungeheuer gern. Und sehr intensiv.

Was lieben Sie an einer Frau?
Wenn sie im Hier und Jetzt lebt. Wenn sie den Augenblick genießen kann. Ich will weder eine Frau, die in der Vergangenheit schwelgt, noch eine, die alles Glück in die Zukunft projiziert. Ich fühle mich auch sehr zu Frauen hingezogen, die gut zuhören und sich in ihr Gegenüber einfühlen können.

Tom Hanks

Was bedeutet Glück für Sie?
Meine Frau Rita Wilson ist mein Glücksengel. Sie ist stark, verständnisvoll und hat ein großes Herz. Wir haben uns gesucht und gefunden. Wir passen wie zwei Puzzlestücke zusammen.

Johnny Depp

Glauben Sie an Liebe auf den ersten Blick?
Ich verliebe mich eigentlich immer nur auf den ersten Blick. Da habe ich jede Menge Schmetterlinge im Bauch – und Stromstöße, die etwas tiefer gehen ...

Keira Knightley

Lieben Sie auch Dinge?
Ich habe eine Schwäche für Schuhe, vor allem für Pumps. Ja, ich gestehe, ich liebe viele meiner Pumps!

Penélope Cruz

Geht die Liebe bei Ihnen auch durch den Magen?
Oh ja. Ich habe es immer sehr geschätzt, wenn meine Liebhaber gut kochen konnten (lacht). Und mein Mann (der spanische Schauspieler Javier Bardem) ist darin unerreicht.

Als Liebhaber oder als Koch?
(Lacht) In beidem natürlich!

Jennifer Lawrence

Lieben Sie Musik? Oder Bücher?
Mein Lieblingsbuch ist „Anna Karenina“. Meine Lieblingssängerin Joni Mitchell.

Colin Farrell

Glauben Sie an die „große Liebe“?
Aber sicher. Ich habe sie schon einige Male erfahren und hoffe, sie wieder erleben zu dürfen. Wenn wir wirklich lieben, schenken wir doch dem geliebten Menschen auch immer ein Stückchen unserer Seele. Und das ist das Schönste überhaupt.

Echte Liebe kann einen nicht nur in den Himmel schießen, sondern auch sehr verletzen …
… das ist leider sehr wahr. Gerade wenn man Menschen sehr liebt und ins Herz lässt, können sie einem die Hölle auf Erden bereiten. Ich habe das erlebt. Mehrmals. Und ich hoffe wirklich, dass meine Seele dabei nicht zu sehr beschädigt wurde. Denn es wäre sehr schlimm, wenn man durch diese schlechten Erfahrungen nicht mehr die Fähigkeit hätte, sich vollkommen schutzlos zu verlieben. Man darf keine Angst davor haben, sich der Liebe voll und ganz hinzugeben.

Stimmt es, dass Ihre erste große Liebe Marilyn Monroe war?
(Lacht) Ja, das ist wahr. Ich habe mich sofort unsterblich in sie verliebt, als ich als achtjähriger Junge ihren Film „Manche mögen’s heiß“ im Fernsehen sah. (Grinst) Eine Zeitlang habe ich sogar jede Nacht ein paar Schoko-Smarties unter mein Kopfkissen gelegt – und gehofft, dass sie sich die abholt. Ich wusste zwar, dass sie längst tot war. Aber ich dachte, vielleicht kommt sie ja tatsächlich aus dem Jenseits …

Und später wollten Sie dann Liz Taylor heiraten …
Ja, auch sie fand ich total umwerfend. Ich hatte das Glück, sie 2009 – zwei Jahre vor ihrem Tod – persönlich kennenzulernen.

Sämtliche Fragen und Antworten stammen aus längeren Interviews, die unser Autor Ulrich Lössl geführt hat. Alle Porträts: rtr

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