Serie der Frankfurter Rundschau

Klima auf der Kippe – was tun?

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Bei zwei Grad soll die Erderwärmung gestoppt werden, besser noch bei 1,5 Grad – das hat die Weltgemeinschaft vor vier Jahren im Paris-Abkommen beschlossen. 

Dieses Limit ist nicht willkürlich gewählt, doch der Hintergrund dafür ist nur wenig bekannt. Wird es überschritten, droht eine Eskalation der Klimakrise, warnen die Wissenschaftler. 

Das Problem: Werden bestimmte Kipppunkte im Klima- und Erdsystem ausgelöst, kann es zu Kettenreaktionen kommen, durch die sich die Erwärmung unkontrollierbar verstärken würde. Der Erde droht dann eine Heißzeit, bei der sich die Erde um vier bis fünf Grad erwärmen würde – und die ein Ende der menschlichen Zivilisation mit sich brächte, wie wir sie kennen. 

Insgesamt 16 dieser Kipppunkte haben Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) identifiziert, die bei unterschiedlichen Temperatur-Schwellenwerten ausgelöst werden. Die Palette geht von den riesigen Eisschilden der Erde auf Grönland und in der Antarktis über die Permafrost-Böden, den Amazonas-Regenwald und den Golfstrom bis zum indischen Monsun. 

Doch noch können wir bei den meisten Kipppunkten verhindern, dass diese Kippelemente ausgelöst werden. Wie, das stellt die Frankfurter Rundschau im Rahmen einer neuen Serie vor. Vom 24. Januar an berichten wir zwölf Wochen lang jeden Freitag mit einer Doppelseite über die Kippelemente der Erde und fragen, was wir tun können. 

Unser Klima steht auf der Kippe – aber es ist noch nicht zu spät.

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