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Karin Ceballos Betancur macht Urlaub in Griechenland. FR-Autor Stephan Hebel bleibt daheim. In einer gemeinsamen Serie berichten sie von ihren Erfahrungen.

Offener Briefwechsel

Wegen Corona mit dem Auto durch Griechenland: Ein Album des Ausnahmesommers

  • Stephan Hebel
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Unser Autor Stephan Hebel und ZEIT-Journalistin Karin Ceballos Betancur wagen ein Experiment. Mit wechselseitigen Texten wollen Sie ein Album dieses Ausnahmesommers erstellen.

Es ist ein Kinderspiel, ein Zeitvertreib gegen Langeweile, vor allem auf langen Fahrten in den Urlaub: Ich sehe was, das Du nicht siehst. Aber nachdem die ZEIT-Journalistin Karin Ceballos Betancur und der FR-Autor Stephan Hebel keine Kinder mehr sind (wenn auch gern mal kindisch), haben sie sich für das Spiel eine etwas erwachsenere Variante ausgedacht.

Berichte aus einem Alltag der keiner ist

Beide sind seit Jahren befreundet. Die eine, Karin, macht in diesem August wie fast jedes Jahr mit ihrem Mann Urlaub in Griechenland – diesmal, wegen Corona, mit dem Auto ab durch die Mitte nach Süden, da wird schon das Hinkommen zum Abenteuer. Der andere, Stephan, sitzt tagsüber meistens in seinem Frankfurter Homeoffice (beziehungsweise auf seinem Balkon) und arbeitet. Ansonsten geht er manchmal aus, soweit unter Pandemie-Bedingungen möglich, und manchmal nicht. So weit, so Virusalltag.

Eine digitale Postkarte zum Mitlesen

Auf Karins Blog erzählen die beiden einander, was sie in diesen vier Wochen erleben. Jeden Tag schicken sie einander abwechselnd je einen kleinen Text, nicht viel länger als eine Postkarte, begleitet von einem Schnappschuss. Und wer Lust hat, liest einfach mit, was es vom Reisen und vom Bleiben in Zeiten der Pandemie zu berichten gibt.

Im besten Fall entsteht so ein Album dieses Ausnahmesommers, das auch andere neugierig macht – oder in dem sie sich, ob Reisende oder Daheimgebliebene, mit ihren eigenen Erfahrungen und Erlebnissen wiederfinden können.

Hier geht es zu „Ich sehe was, das Du nicht siehst“. FR

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