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Omar Mascarell ist ein Sinnbild für den Frankfurter Kampf.

Verletzte

Auf dem Zahnfleisch

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  • Ingo Durstewitz
    Ingo Durstewitz
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Eintracht Frankfurt beklagt viele Ausfälle vor dem Saisonfinale.

Fredi Bobic hatte seinen „persönlichen Helden“ schnell gefunden: Omar Mascarell, der Frankfurter Dauerläufer im Mittelfeld, der seit einigen Wochen nur mit schmerzstillenden Spritzen behandelt wird. In Gladbach ging nichts mehr, von Schmerzen an der gereizten Achillessehne gepeinigt hisste der Spanier die weiße Fahne. Nichts ging mehr. „Wir wollten ihm nach dem Pokal sowieso eine Pause gönnen“, sagte Sportvorstand Bobic. „Die hat er sich jetzt selbst genommen.“ Mascarell opfere sich seit Wochen für die Mannschaft auf. „Das, was wir mit ihm gemacht haben, war schon an der Kante.“ Der 24-Jährige wird nun erst einmal geschont werden.

Nach dem Einzug ins Pokalfinale musste die Eintracht erst einmal Wunden lecken, die Eintracht geht auf dem Zahnfleisch ins Saisonfinale. Der völlig ausgepumpte Taleb Tawatha konnte kaum noch einen Fuß vor den anderen setzen, Timothy Chandler kletterte am frühen Mittwochmorgen wie ein alter Mann aus dem Mannschaftsbus, Guillermo Varela hinkte umher, Ante Rebic klagte nach einem Schlag in den Rücken über Leistenschmerzen, Stürmer Branimir Hrgota machte die ohnehin schon leicht gezerrte Wade zu schaffen. Unklar, wer am Sonntag in Hoffenheim wird spielen können und wer erst einmal kürzertreten muss.

Und dann war da noch die Verletzung von Marius Wolf, der sich nach einem unsauberen Einsteigen von Jannik Vestergaard die Schulter auskugelte, die im Krankenhaus unter Narkose wieder eingerenkt wurde. „Ich hoffe, er wird in Berlin dabei sein können“, sagte Bobic. „Ansonsten tragen wir ihn hin.“

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