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Jubel über den ersten Sieg in Mainz. Foto: dpa
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Jubel über den ersten Sieg in Mainz. Foto: dpa

Eintracht siegt in Mainz

Younes wuselt, Silva trifft, Hinti träumt: Spieler in der Einzelkritik

  • Thomas Kilchenstein
    vonThomas Kilchenstein
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  • Daniel Schmitt
    Daniel Schmitt
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Zum ersten Mal in der Geschichte gewinnt Eintracht Frankfurt bei Mainz 05. Dafür reichen eine solide Leistung, goldene Trikots und ein starkes Offensivduo. Die Spieler in der Einzelkritik.

Gut dabei

Amin Younes: Wuselte sich durch die Mainzer Reihen, nicht zu kriegen mit seinen schnellen Haken für die gegnerischen Verteidiger. Entwischte vor dem 1:0 gleich zwei Kontrahenten und spielte dann noch Silva präzise an. Klasse gemacht. Auch danach stetiger Unruheherd auf dem Platz, bester Techniker aller Profis. Wird immer besser, nur etwas Kondition fehlt noch zur absoluten Topform.

André Silva: Rieb sich alleine auf gegen die Mainzer Innenverteidigung, machte viele Bälle fest und wurde belohnt. Zwei Elfmeter bekam die Eintracht zugesprochen, beide verwandelte er sicher, einen rechts, einen links. Elfer kann er, da bleibt er ruhig und schießt präzise. Waren bereits seine Strafstoßtreffer vier und fünf in dieser Saison, die Tore zehn und elf insgesamt. Kann si weitergehen.

Evan Ndicka: Ein Ausrutscher auf dem seifigen Acker, da legte es ihn flach. Rappelte sich rasch auf und gewann den Ball zurück. Ansonsten eine tadellose Vorstellung, vor allem im ersten Abschnitt initiierte er neben kompromissloser Abwehrarbeit noch viele Angriffe über die linke Seite.

Ganz okay

Martin Hinteregger: Will wieder nach Europa, hat er nach dem dritten Sieg in Folge so gesagt, sein Team sei ja schließlich die Eintracht, die Europa-Eintracht. Durchaus selbstbewusst, der Herr Hinti, der in der ersten Hälfte quasi jeden Zweikampf gewann und nach dem Seitenwechsel dann mehr Probleme mit Burkhardt hatte. Holte den Elfmeter vor dem 2:0 heraus, da wurde er von Niakhaté niedergerungen. Klare Sache, fand Hinteregger, auch wenn er niemals mehr an die Kugel gekommen wäre. Auch richtig.

David Abraham: Ein sehr solides Spiel in seiner Abschiedswoche. Defensiv stabil, wie (fast) immer eigentlich. Wird jetzt nur noch zweimal das Eintracht-Trikot tragen. Schade irgendwie.

Kevin Trapp: In der ersten Hälfte beschäftigungslos, vor allem in seinem Kernaufgabengebiet, dem Bällehalten. Fungierte dagegen oft mit dem Fuß als erster Aufbauspieler seiner Truppe. Klappte gut. Nach der Pause bei den Mainzer Angriffsbemühungen sehr aufmerksam.

Filip Kostic: Feuerte die ersten beiden Frankfurter Schüsse ab (14., 15.), waren aber zu zentral. Fleißig auf links, vor allem im ersten Abschnitt, immer im Zusammenspiel mit Ndicka und Younes am Werk. Sah manierlich aus, baute nach dem Seitenwechsel etwas ab.

Djibril Sow: Nicht ganz so auffällig wie in den vergangenen Spielen, die Aktionen nach vorne fehlten diesmal. Dennoch: Stabilisiert sich auf ordentlichem Niveau, gut so.

So lala

Makoto Hasebe: Spielte trotz der Rückkehr von Rode wieder im defensiven Mittelfeld. Brachte in der ersten Hälfte Struktur ins Spiel, verlor nach dem Seitentausch in der kurzen Mainzer Drangphase leicht die Übersicht. Einmal wusste er sich nur mit einem Handspiel-Hechter zu helfen. Sah Gelb und erhielt dann von Trainer Hütter ein wenig Zuspruch: „Auf geht’s Hase“.

Erik Durm: Sollte im Offensivspiel mehr Impulse setzen, das ist schon sehr zurückhaltend. Einmal schoss er von rechts mit links über den Kasten, das war’s. Defensiv aber recht stabil. Sicher seine wichtigere Aufgabe.

Daichi Kamada: In der ersten Hälfte fand der Ball nur selten den Weg an seine Füße. Lag an der engen Mainzer Deckung, aber auch an ihm. Hätte sich mehr anbieten müssen. Nach der Pause bemühter, aber ohne ganz große Akzente. Ist nicht so richtig in Form.

Schwächelnd

Kein Eintrag

Zu spät gekommen

S. Rode, A. Barkok, S. Zuber, A. Touré, S. Ilsanker, dani/kil

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