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Wunschkandidatin Katharina Kiel

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Von: Katja Sturm

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Katharina Kiel hat 2016 bei der TSG Hoffenheim ihre aktive Karriere beendet.
Katharina Kiel hat 2016 bei der TSG Hoffenheim ihre aktive Karriere beendet. © imago

Ehemalige FFC-Spielerin soll den Posten als Sportdirektorin der Eintracht-Frauen erhalten

Die frühere Bundesligaspielerin Katharina Kiel soll voraussichtlich die Nachfolge von Siegfried Dietrich als Sportdirektor Frauenfußball bei Eintracht Frankfurt antreten. Weder der Verein noch die 30-Jährige selbst bestätigten am Mittwoch die Gerüchte zu Gesprächen über einen Vertragsabschluss, die das Portal „Soccerdonna“ verbreitet hat.

„Ich kann dazu noch nichts sagen“, erklärte Kiel auf Anfrage der FR. Von Seiten der Eintracht hieß es nur, es werde an diesem Donnerstag eine Mitteilung zur Neubesetzung des Amtes geben, das Dietrich im September aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt hatte und das seitdem Cheftrainer Niko Arnautis in Doppelfunktion ausfüllt. Vorstand Axel Hellmann hatte mehrfach betont, die Eintracht solle in der Führungsetage „weiblicher werden“.

Kiel, die in Bad Soden wohnt, war von 2006 bis 2013 für den 1. FFC Frankfurt aktiv und absolvierte 32 Zweitligaspiele. Nach einem Kreuzbandriss gab die gebürtige Niedersächsin 2013 ihr Bundesligadebüt für den SC Bad Neuenahr und wechselte später zur TSG Hoffenheim. Nach ihrem Karriereende 2016 studierte Kiel in Frankfurt Pädagogik und Sport und gründete 2020 ein Startup, das Bewegungsabläufe untersucht und das mit den Eintracht-Fußballerinnen zusammenarbeitet.

Als Stipendiatin absolviert sie derzeit den Lehrgang „Management im Profifußball“ bei der Deutschen Fußball Liga und dem Deutschen Fußball-Bund, wo sie auch Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche kennenlernte. Kiel ist eine Mitgründerin der Initiative „Fußball kann mehr“, die sich unter anderem für mehr Frauen in Führungspositionen innerhalb des deutschen Fußballs einsetzt. Zudem hat sie mehrmals erklärt, als Sportdirektorin in der Männer-Domäne Fuß fassen zu wollen. Nun könnte ihr Einstieg bei den Frauen erfolgen.

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