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Selim Teber mit gestrecktem Bein gegen den Hamburger Piotr Trochowski (20.02.2010).
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Selim Teber mit gestrecktem Bein gegen den Hamburger Piotr Trochowski (20.02.2010).

Selim Teber

Die Wundertüte

Selim Teber holt sich gegen Hamburg seine zehnte Gelbe Karte ab und fehlt in Stuttgart. Mehr Glück hatte er bei seinem eklatantesten Fehlpass vor der Pause, der hätte spielentscheidend sein können.

Nächste Woche beim Auswärtsspiel der Frankfurter Eintracht in Stuttgart wird Selim Teber pausieren müssen. Der fast 29-Jährige hat in Hamburg nach einem Foul an Mladen Petric eine berechtigte Gelbe Karte gesehen. Schon seine zehnte. Das Reglement besagt, dass ein Spieler nach seiner fünften und zehnten Verwarnung jeweils gesperrt wird, "ich habe jetzt also zwei Wochen Zeit, um im Training weiter an mir zu arbeiten", sagt Teber.

Am Samstag im Volkspark hat man mal wieder den doppelten Teber gesehen: den, der einfachste Pässe ohne Not zum Gegner bugsiert oder in den Rücken seines Mitspielers, aber auch den, der Zweikämpfe gewinnt, Bälle erobert, der am meisten gefoult wird, die meisten Ballkontakte seiner Mannschaft vorweist (58) und so oft wie kein anderer Teamkollege aufs gegnerische Tor schießt (viermal).

Viele Passschwächen

"Selim trägt insgesamt gesehen zu unserer Kompaktheit bei", lobt Vorstandschef Heribert Bruchhagen und bittet gleichzeitig um Verständnis, zu Tebers offenkundigen Passschwächen lieber nichts sagen zu wollen. Er möchte den vor der Saison aus Hoffenheim gekommenen Profi wohl lieber nicht verbal verletzen.

Wenn es ganz blöd gelaufen wäre für die Eintracht und für die Wundertüte Selim Teber, dann wäre sein eklatantester Fehlpass unmittelbar vor der Pause spielentscheidend gewesen. Die Eintracht hatte gerade am eigenen Strafraum den Ball erobert, doch statt gegen weit aufgerückte Hamburger einen überfallartigen Konter einzuleiten, spielte Teber den Ball direkt zurück zum Gegner, Piotr Trochowski setzte sich links gegen Maik Franz durch, ehe der nicht nur in dieser Szene schwache Petric in der Mitte den Ball nicht richtig traf und übers Tor schoss.

"Positiver Bereich"

Aber Teber kompensierte seine Schwächen auch mit nimmermüder Laufarbeit im defensiven Mittelfeld und vielen guten Szenen in eins-zu-eins-Situationen, sowohl offensiv wie auch defensiv. Teber selbst sieht "einen Großteil meiner Aktionen im positiven Bereich", bei der gesamten Mannschaft lobt er, "dass wir sehr gut in der Defensive gestanden haben". Kein Zweifel: Er hat seinen Teil dazu beigetragen. (jcm)

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