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Mehr Schweiß als Worte: Ioannis Amanatidis.
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Mehr Schweiß als Worte: Ioannis Amanatidis.

Nach Eintracht-Niederlage

Wunden lecken im Wald

  • Thomas Kilchenstein
    VonThomas Kilchenstein
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Nach einem langen Lauf wehren sich die Frankfurter Spieler gegen die Kritik von Klubchef Heribert Bruchhagen: "Nur weil wir ein Spiel verloren haben, ändert das nichts an unserer Vorgabe für die Saison."

Die Kritik von Heribert Bruchhagen, die der Frankfurter Klubchef nach der unnötigen Niederlage von Hannover an einigen Eintracht-Spielern geäußert hat, ist im Mannschaftskreis angekommen. Der Vorstandsvorsitzende hatte moniert, dass sich einige Eintracht-Profis in den letzten Wochen verbal ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt, dann im Spiel aber die entsprechende Gegenleistung hätten vermissen lassen. Auch das Saisonziel von mindestens 50 Punkten behagt dem als konservativ bekannten Bruchhagen nicht so sehr, deshalb konnte er nicht schweigen (siehe FR vom 24. August).

„Diesen Schuh ziehe ich mir nicht an“, sagte am Dienstag nach dem Training Stürmer Ioannis Amanatidis, der in Hannover früh eine gute Chance vergeben hatte. „In meinen Interviews kritisiere ich die Leistung der Kollegen nie, ich sage nur meine Meinung, ich sage nur die Wahrheit.“

Pause für Maik Franz

Maik Franz betonte, er werde sich die Kritik des Chefs zu Herzen nehmen, gibt aber zu bedenken: „Ich bin gefragt worden, da antworte ich als höflicher Mensch. Was sollen wir denn sagen? Im vergangenen Jahr hatten wir 46 Punkte geholt, jetzt ist unser Kader noch stärker besetzt. Sollen wir sagen, wir wollen nur 40 Punkte holen und drinbleiben? Man muss sich hohe Ziele setzen, wenn man was erreichen will. Nur weil wir ein Spiel verloren haben, ändert das nichts an unserer Vorgabe für die Saison.“ Der Verteidiger muss wegen einer starken Zerrung im Oberschenkel für zwei Tage mit dem Training aussetzen, für die Partie am Samstag gegen den Hamburger SV aber gibt er Entwarnung.

Auch Kapitän Patrick Ochs sieht in der anvisierten Punktezahl kein Problem. „Wir haben das intern entwickelt. Man kann nicht ohne Vorgabe irgendwie drauflosspielen. Wir brauchen ein festes Ziel vor Augen. Wir haben kein Problem damit, wenn wir als Führungsspieler kritisiert werden.“ Allen im Team sei klar, dass die Leistung in Hannover nicht ausreichend gewesen ist. Trainer Michael Skibbe, der am Dienstag wegen einer privaten Verpflichtung das Training nicht leitete, habe nach am Sonntag „passende und deutliche Worte gefunden“, sagte Ersatzkapitän Ochs.

Hoffnung auf Chris

Das nächste Ziel ist Wiedergutmachung für den Fehlstart vom vergangenen Samstag. Das wird gegen den Hamburger SV schwer genug. Und manches spricht dafür, dass die Mannschaft personell ein anderes Gesicht haben wird als in Hannover. Natürlich wollte sich Skibbe nicht in die Karten schauen lassen, aber ob Theofanis Gekas nach seiner schwachen Vorstellung noch eine Chance bekommt, ist ziemlich offen.

Immerhin hofft der Coach auf seinen Kapitän Chris, der am Dienstag zwar wegen eines leichten Schnupfens nicht am 40-minütigen Waldlauf teilnehmen und am Abend gegen den Verbandsligisten Viktoria Aschaffenburg (Partie dauerte bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch an) auch nicht spielen konnte. „Aber wir haben ja noch drei Trainingseinheiten“, sagte Co-Trainer Edwin Boekamp. Zumindest im Kader will der heute 32 Jahre alt werdende Chris stehen. Aber selbst das wird eng.

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