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Rode zur WM 2022? „In diesem Leben nicht mehr“

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Von: Johannes Skiba

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Als einer der besten Spieler von Eintracht Frankfurt stach Sebastian Rode jüngst mal wieder heraus. Die WM 2022 spielt für ihn aber keine Rolle.

Frankfurt – Sebastian Rode ist als Kapitän von Eintracht Frankfurt auf und neben dem Platz eine unersetzliche Säule. Als unermüdlicher Kämpfer und wichtiger Balleroberer gerade in bedeutenden Spielen wie dem Europa-League-Finale gegen die Glasgow Rangers oder dem letzten Gruppenspiel in der Champions-League in Lissabon bei Sporting sticht Rode heraus. In Portugal wurde der Leader sogar zum Spieler des Spiels gewählt und das, obwohl der Frankfurter nur in der zweiten Halbzeit zum Einsatz kam. Rode hat großen Anteil daran, dass die SGE nun im Achtelfinale der Champions-League gegen die SSC Neapel antreten darf.

Als ehemaliger Juniorenspieler der deutschen Nationalmannschaft liegt die Diskussion über eine mögliche Nominierung des 32-Jährigen für die WM 2022 in Katar nah. Am Samstagabend (5. November) war Rode zu Gast beim „Aktuellen Sportstudio“ im ZDF und äußerte sich zu einer möglichen Nominierung

Sebastian Rode von Eintracht Frankfurt im Trikot der deutschen U21-Nationalmannschaft gegen die Niederlande
Sebastian Rode von Eintracht Frankfurt im Trikot der deutschen U21-Nationalmannschaft. © HochZwei/imago

Eintracht Frankfurt: Sebastian Rode hält seine Teilnahme an der WM 2022 für unrealistisch

Am kommenden Donnerstag (10. November) gibt Bundestrainer Hansi Flick den Kader für die WM 2022 bekannt. Sebastian Rode selbst hält eine Nominierung für das Turnier für ausgeschlossen: „Ich glaube, in diesem Leben nicht mehr.“ Bereits im Anschluss der Partie gegen den FC Augsburg unterstrich der Kapitän, dass sein Fokus eindeutig auf der SGE liegt: „Ich spiele für die Eintracht momentan sehr gut und das ist auch weiterhin mein Ziel.“

Als große Konstante bei Eintracht Frankfurt hat der Mittelfeldspieler auch in dieser Saison bereits viele Partien absolviert. Jedoch stand er in keinem seiner 18 Saisoneinsätzen unter Oliver Glasner über die volle Spielzeit auf dem Platz. Seine letzte Ligapartie über 90 Minuten fand im April 2021 statt. Die Verletzungsanfälligkeit von Sebastian Rode zieht sich durch seine gesamte Karriere. Seit 2010 verpasste er verletzungsbedingt mindestens 190 Partien.

DFB bei der WM 2022: Große Konkurrenz und letzte Fragezeichen

Darüber hinaus ist die Konkurrenz auf Sebastian Rodes Position im zentralen Mittelfeld enorm. Ilkay Gündogan, Leon Goretzka und Co. sind nicht nur individuell stärker, sondern spielen seit Jahren auf dem höchsten Niveau bei den besten Vereinen Europas. Im Gesamtpaket kann Sebastian Rode damit nicht mithalten.

Hansi Flick wird sich seinen Kopf eher über die Stürmerfrage zerbrochen haben. Nach dem Ausfall von Timo Werner ist eine weitere Vakanz in der Offensive des DFB entstanden. Neben den viel diskutierten Personalien um Niclas Füllkrug von Werder Bremen und Youssoufa Moukoko von Borussia Dortmund, fiel der Name Kevin Volland in diesem Zusammenhang immer seltener. Genau wie Rode macht der Offensivspieler Volland sich keine Hoffnungen auf eine Teilnahme an der WM 2022.

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