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Christoph Spycher, Kapitän und Verteidiger  der Frankfurter Eintracht,  rät seinem Verein zu Realismus.
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Christoph Spycher, Kapitän und Verteidiger der Frankfurter Eintracht, rät seinem Verein zu Realismus.

Interview mit Christoph Spycher

"Wir sollten jetzt nicht träumen"

Kapitän Christoph Spycher spricht im FR-Interview über den "Traumstart" der Eintracht und verrät, wo der Schlüssel zu diesem Erfolg liegt.

Herr Spycher, Hand aufs Herz, hätten Sie mit einem solchen Auftakt gerechnet?

Warum nicht? Wir wussten, was auf uns zukommt. Wir waren perfekt vorbereitet. Wir haben in der Defensive sehr gut gearbeitet, das hat sich ausgezahlt. Das ist für uns jetzt ein absoluter Traumstart.

Was war der Schlüssel zum Erfolg?

Wir standen sehr kompakt, sehr eng beieinander. Die Distanzen waren daher sehr kurz, so konnten wir die Bremer aggressiv bekämpfen. Egal, ob Marin oder Özil, die hatten es fast immer mit zwei von uns zu tun.

Die Eintracht liegt nur noch einen Punkt hinter Werder Bremen. Geht in dieser Saison womöglich noch mehr?

Wir können jetzt mal den Moment genießen, wir sollten uns aber nicht täuschen lassen und auch nicht träumen. Wir sollten vielmehr den Mut haben, mal an etwas festzuhalten. Denn es ist doch so: Wenn es mal nicht läuft, kommt die Frage: ,Müsst ihr nach unten gucken?´ Wenn es, wie jetzt, gut läuft, lautet die Frage: ,Könnt ihr oben angreifen?´ Ein Mal so, das andere Mal so. Da mache ich nicht mit. Wir haben ein sehr ambitiöses Ziel ausgegeben, wir wollen 46 Punkte holen. Das ist eine ganze Menge. Und darauf konzentrieren wir uns, darauf verwenden wir unsere Energie. Wenn es optimal läuft, werden wir es schaffen.

War die Mannschaft unbeeindruckt vom Zwist zwischen Trainer Skibbe und Vorstandschef Bruchhagen?

Ja. Wir haben uns nicht mit Nebengeplänkel befasst, wir befassen uns nur mit sportlichen Fragen. Alles andere liegt ohnehin nicht in unserer Macht.

Hat der Trainer die Mannschaft im Trainingslager in der Türkei eingeschworen?

Er hat mit jedem Spieler Einzelgespräche geführt und mit offenen Karten gespielt. Er hat jedem gesagt, womit er zufrieden war und was es zu verbessern gilt und was er von ihm erwartet. Das ist schon sehr wichtig für uns. Und den jungen Spielern hat der Trainer Mut gemacht und ihnen große Fortschritte attestiert. Das ist erfreulich, denn wir werden aufgrund der dünnen Personaldecke jeden Mann brauchen.

Aufgezeichnet von Ingo Durstewitz

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