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Zweimal erfolgreich: Barbara Dunst.
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Zweimal erfolgreich: Barbara Dunst.

Eintracht-Frauen springen auf Platz zwei

Wermutstropfen bei Kantersieg

  • VonKatja Sturm
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Eintracht Frankfurt zieht in der Frauen-Bundesliga mit dem FC Bayern gleich. Nur: Beim 6:0-Heimerfolg gegen Jena verletzt sich Abwehrspielerin Camilla Klüver schwer.

Es waren am Freitagabend im Duell zwischen Eintracht Frankfurt und Carl Zeiss Jena gerade mal 35 Minuten verstrichen, da wurden die heimischen Fans unter den 1040 Zuschauern im Stadion am Brentanobad bereits übermütig. „Deutscher Meister wird nur die SGE“, sangen einige. Animiert vom Torfestival, das die Bundesliga-Fußballerinnen feierten. Mit 6:0 (4:0) bezwangen die Hessen den Aufsteiger und Abstiegskandidaten aus Thüringen.

Die Österreicherin Barbara Dunst führte ihre Mannschaft auf die Siegerstraße, als sie eine Flanke von Sjoeke Nüsken nutzte und den Ball mit einem Distanzschuss von der Seite sehr sehenswert im Winkel unterbrachte (6.). Die Schützin selbst schien einen kurzen Moment überrascht über ihren Premierentreffer in dieser Saison und sollte in der 49. Minute noch mal nicht minder spektakulär nachlegen. Dazwischen sorgten Laura Freigang (19.) und Lara Prasnikar (34.) zusammen mit der Jenaerin Denise Landmann, die den Ball ein wenig ungeschickt ins eigene Tor lenkte (27.), für den Halbzeitstand. Shekiera Martinez (52.) traf nach der Pause. Für zumindest eine Nacht schoben sich die Frankfurterinnen auf den zweiten Tabellenplatz, punktgleich mit dem Spitzenreiter Bayern München.

Nach drei Spitzenspielen gegen Bayern und Wolfsburg in Liga und Pokal mussten die Spielerinnen von Niko Arnautis am achten Spieltag erstmals nach längerer Zeit wieder in die Favoritenrolle schlüpfen. „Das war nicht leicht nach den Highlights“, sagte der Coach. „Aber wir haben den Ball gut laufen lassen“ und den Gegner 90 Minuten lang im Griff behalten.

Ab der 55. Minute konnten sich die ersten Stammspielerinnen auf der Bank ausruhen. Kurz danach musste die Eintracht einen bitteren Wermutstropfen schlucken: Bei einem Sprung über eine Gegnerin kam Abwehrspezialistin Camilla Küver unglücklich auf, knickte mit dem linken Knie weg und musste nach kurzer Behandlung vom Platz getragen werden. Eine Diagnose stand am Abend noch aus, doch, wie Arnautis sagte: „Es sah nicht gut“ und nach einer Bänderverletzung aus. Der Vorfall überschattete den deutlichen Erfolg. „Es gab danach einen Bruch im Spiel“, erklärte der Trainer. „Wir haben absolut dominiert“, ergänzte Dunst. „Aber wir können uns nicht wirklich darüber freuen.“

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