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Spannung im Poker um Filip Kostic – das sagt Trainer Oliver Glasner

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Von: Melanie Gottschalk

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Filip Kostic
Filip Kostic im Dress der serbischen Nationalmannschaft. © Jure Makovec / AFP

Die Spekulationen um Filip Kostic nehmen kein Ende. Jetzt hat sich Trainer Oliver Glasner zu der Personalie geäußert.

Update vom Freitag, 15.07.2022, 10.08 Uhr: Kein Thema beschäftigt Eintracht Frankfurt seit Beginn der Sommerpause so sehr wie ein möglicher Wechsel von Filip Kostic. Der 29 Jahre alte Serbe war sich angeblich bereits mit Juventus Turin einig, ein offizielles Angebot gab es bisher jedoch noch nicht. Ganz im Gegenteil sollen die Zeichen laut eines Medienberichts (s. Erstmeldung) sogar auf Vertragsverlängerung stehen.

Nach intensiven Tagen im Trainingslager hat sich nun auch Trainer Oliver Glasner zu der Personalie geäußert: „Ich habe ihm einen Ratschlag gegeben: ‚Auch wenn du bei Eintracht bleibst, wirst du dreimal am Tag warmes Essen haben.‘ Daran hat er ein bisschen gezweifelt (lacht)... Er fühlt sich hier sehr wohl. Filip schätzt sehr, welchen Stellenwert er hier hat“, wird Glasner in der Bild zitiert. Kostic habe bei Eintracht Frankfurt auch schwere Zeiten durchlebt, das habe er nicht vergessen. „Auf solchen Erzählungen beruht mein Gefühl. Ich kann nicht ausschließen, dass er geht. Vielleicht bekommt er ein Cristiano-Ronaldo-Angebot aus Saudi-Arabien. Aber mein Gefühl sagt mir, dass er für Eintracht noch mehrere Spiele machen wird“, sagte Glasner.

Eintracht Frankfurt: Spannung im Poker um Filip Kostic

+++ 15.45 Uhr: Weiterhin herrscht offenbar Unklarheit bezüglich der Zukunft von Filip Kostic. Der TV-Sender Sport1 berichtete, dass der Linksaußen der SGE wohl vor einer Vertragsverlängerung in Frankfurt steht (s. Erstmeldung). Dies deckt sich allerdings nicht mit Informationen der FR. Die angebliche Offerte von fünf Millionen Euro, welche im Bericht des Senders als Jahresgehalt genannt werden, kann ebenfalls nicht bestätigt werden. Stattdessen bleibt es im Poker um Kostic weiterhin spannend. Passend dazu sagt Sportvorstand Markus Krösche der Frankfurter Rundschau: „Schauen wir, was passiert.“

Erstmeldung vom Dienstag, 12. Juli, 10.00 Uhr: Frankfurt – Eintracht Frankfurt und Filip Kostic haben gemeinsam Erfolgsgeschichte geschrieben. Der 29 Jahre alte Serbe ist bei der SGE zu einer der wichtigsten Säulen geworden, konnte in den vergangenen Jahren sein volles Potenzial ausschöpfen. Das weckt natürlich Begehrlichkeiten, bereits im vergangenen Sommer wurde über einen Weggang von Kostic spekuliert. Lazio Rom pokerte hoch – und verlor. Der Flügelflitzer blieb in Frankfurt und krönte seine Karriere vor wenigen Wochen mit dem Gewinn der Europa League.

Filip Kostic von Eintracht Frankfurt
Kostic im Testspiel der Eintracht gegen LASK. © Manuel Binder / GEPA Pictures / Imago Images

In dieser Transferphase rechneten sowohl die Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt als auch viele Fans fest mit einem Abgang von Filip Kostic. Gerüchten zufolge war er sich bereits mit Juventus Turin einig. Doch nun könnte offenbar alles anders kommen. Wie der TV-Sender Sport1 berichtet, liebäugelt der 29-Jährige mit einer Vertragsverlängerung bei der SGE.

Filip Kostic: Verhandlungen zwischen Eintracht Frankfurt und Juventus Turin offenbar geplatzt

Der Grund: Die Verhandlungen zwischen Eintracht Frankfurt und Juventus Turin sollen laut Sport1 geplatzt sein, da die Alte Dame offenbar nicht bereit ist, die geforderten 18 Millionen Euro Ablöse für Kostic zu zahlen. Deshalb soll der Flügelflitzer nun umdenken. Auch der Umstand, dass die SGE im Falle einer Vertragsverlängerung in die Vollen gehen würde und ihn zum Top-Verdiener machen würde, dürfte dabei eine Rolle spielen.

Denn dem Bericht zufolge ist Sportvorstand Markus Krösche bereit, das Gehalt von Frankfurts Top-Vorlagengeber (63 Assists in 170 Partien) auf fünf Millionen Euro jährlich aufzustocken. Ein erstes Angebot zur Vertragsverlängerung bei Eintracht Frankfurt hatte Filip Kostic noch abgelehnt, da er gerne zu Juventus Turin wechseln wollte.

Markus Krösche kommt seinem Ziel, Ndicka, Kostic und Kamada zu halten, überraschend nah

Doch nachdem diese Tür geschlossen zu sein scheint, ist ein Umdenken von Filip Kostic nicht verwunderlich. Der Serbe ist eigentlich glücklich bei Eintracht Frankfurt. Sein Wechselwunsch begründete sich vor allem darin, dass er noch einmal etwas anderes erleben wollte, sein Traum war wohl schon länger die Serie A gewesen.

Überraschend kommt Krösche seinem Ziel nun näher, sowohl Filip Kostic, als auch Evan Ndicka und Daichi Kamada bei der Eintracht zu halten. „Sie wissen, was sie an uns haben, und wir wissen, was wir an ihnen haben. Mein Ziel ist, die Mannschaft so zu halten, wie sie ist. Ob es gelingt, weiß ich nicht“, sagte der Sportvorstand am Rande des Trainingslagers im österreichischen Windischgarsten. Auch bei Ndicka und Kamada häufen sich die Gerüchte, dass sie sich doch für eine Verlängerung ihrer 2023 auslaufenden Verträge entscheiden könnten. (msb)

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