Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Will die Eintracht schlagen: Florian Kohfeldt. Foto:dpa
+
Will die Eintracht schlagen: Florian Kohfeldt.

Eintracht-Gegner

Werder will wachsam bleiben

  • Frank Hellmann
    VonFrank Hellmann
    schließen

Werder Bremen will wieder den Fokus auf defensive Stabilität legen – danach folgen Wochen der Wahrheit.

Florian Kohfeldt schmunzelt mitunter über die Tatsache, dass er hinter dem unverwüstlichen Freiburger Urgestein Christian Streich mittlerweile dienstältester Trainer der Bundesliga ist. Seit seinem Amtsantritt - erstes Spiel übrigens in Frankfurt im November 2017 - hat der 38-Jährige Höhen und Tiefen erlebt: 2019 fast ins Pokalfinale und in den Europapokal gekommen, rettete sich der SV Werder 2020 erst in der Relegation. Diese Saison sah es lange ordentlich aus, doch nach der 0:4-Pleite gegen Hoffenheim ist vieles wieder fragil.

Zumal Kohfeldt höchsten Respekt vor dem heutigen Gast aus Frankfurt hat: „28 von 30 Punkten in den letzten Spielen: mehr Topmannschaft geht aktuell nicht.“ Werder hingegen müsse „wachsam bleiben“. Einziges Bremer Saisonziel sei, „stabil in der Liga zu bleiben“. Der Rückschlag im Kraichgau, nach einem wie der Werder-Trainer sagte, „inhaltlich sehr schlechten Spiel“, hat wieder Fragen aufgeworfen: Rutschen die Grün-Weißen doch wieder unten rein, auf die in der zweiten Rückrundenhälfte erst die herausfordernden Aufgaben gegen die restlichen Spitzenteams warten?

Denn insgesamt wirken Werder-Spiele – anders als in Kohfeldts Anfangszeit – mitunter ausgesprochen bieder. Dem offensiven Ballbesitzfußball hat er in dieser Spielzeit abgeschworen.

Füllkrug oder Selke im Angriff

Er sieht keine Alternative zu diesem Weg: „Wenn attraktiv nicht geht, dann wenigstens erfolgreich.“ Das geht zu Lasten der Vorwärtsbewegung, wo Individualisten wie Milot Rashica, Romano Schmid oder Yuya Osako noch ohne jeden Treffer sind. Auch der meist gesetzte Stoßstürmer Josh Sargent (zwei Saisontore) ist nicht als Torjäger unterwegs. Kohfeldt stellte nun sowohl dem lange verletzten Niklas Füllkrug als auch Davie Selke einen Startelfeinsatz in Aussicht.

Pokal und Spiele gegen den Abstieg

Die gesamte Bremer Offensivabteilung hat erst 14 Treffer zustande gebracht. Die Basis der Ausrichtung möchte der Trainer gegen die Hessen aber nicht verlassen: „Nach dem 0:4 in Hoffenheim gilt der Fokus mindestens 50 Prozent der Balance. Die defensive Stabilität, die wir hart erarbeitet haben, dürfen wir nicht verlassen.“ Hört sich verdächtig danach an, als würden sich die Hausherren nicht viel um die Attraktivität der Flutlichtbegegnung scheren, sondern sich erstmal abwartend in der eigenen Hälfte postieren. Eine Mauertaktik, die oft genug zu Teilerfolgen führte. Ein Punktgewinn wäre ein gutes Startsignal für Werders Wochen der Wahrheit: das DFB-Pokalviertelfinale bei Jahn Regensburg (2. März), danach die Kellerduelle beim 1. FC Köln (7. März) und im Nachholspiel bei Arminia Bielefeld (10. März). Wie sagte Kohfeldt bereits in der Vorwoche: „Dann ist Crunchtime.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare