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Für die Frankfurter Fußballerinnen ist es erst das zweite Heimspiel in der großen Arena. hübner
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Für die Frankfurter Fußballerinnen ist es erst das zweite Heimspiel in der großen Arena. hübner

Eintracht-Frauen

Vorspiel fürs Endspiel

  • VonKatja Sturm
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Die Eintracht-Fußballerinnen treffen in der Liga auf den baldigen Finalgegner im DFB-Pokal, den VfL Wolfsburg.

Der Kreis schließt sich. Schon ihr Pflichtspieldebüt im Eintracht-Trikot absolvierten die Frankfurter Bundesliga-Fußballerinnen im September im Waldstadion. Am Sonntag (13.30 Uhr) kehrt das Team von Trainer Niko Arnautis für die letzte Heimpartie der Saison in die Arena zurück. Die Aufgabe, die es dabei zu lösen gilt, ist eine ganz andere als jene damals gegen Werder Bremen, die die Hessinnen souverän mit 5:1 lösten. Titelverteidiger VfL Wolfsburg gastiert diesmal beim Tabellensechsten.

Das Duell birgt Brisanz. Einerseits könnten die Frankfurterinnen, die am letzten Spieltag in München antreten, im Kampf um die Meisterschaft das Zünglein an der Waage spielen. Der VfL hat als Zweiter zwei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Bayern. Andererseits gilt die Begegnung zwischen der Eintracht und den Niedersächsinnen als Vorgeschmack auf das Pokalfinale am 30. Mai in Köln, bei dem sich dieselben Teams gegenüberstehen. „Das ist eine ungewöhnliche Situation“, sagt Eintracht-Torjägerin Laura Freigang. Die 23-Jährige sieht aber zwei völlig unterschiedliche Spiele: „Klar, die gleichen Mannschaften spielen mit einem Ball auf dem Rasen“, sagt sie. „Aber ein Pokalfinale ist eine ganz andere Geschichte.“

Ähnlich sieht das ihr Coach. „Am Sonntag können wir frei aufspielen, und Wolfsburg steht unter Druck“, sagt Arnautis. Wenn’s jedoch um den Cup geht, wollen beide Teams unbedingt gewinnen. Die Frankfurterinnen könnten mit einem Triumph die Kritiker einer Spielzeit verstummen lassen, in der sie in der Liga aufgrund mangelnder Konstanz frühzeitig den Anschluss an die drei begehrten Champions-League-Plätze verloren und damit nicht den hohen Erwartungen entsprachen.

VfL-Trainer Stephan Lerch, der als gebürtiger Darmstädter in seiner Jugendzeit selbst für die Eintracht kickte, vermutet in dem Umzug aus der Stamm-Spielstätte am Brentanobad ins große Stadion einen taktischen Schachzug. So könnten die Spielerinnen sich mit Blick auf das Pokalendspiel schon mal an das Gefühl in einer riesigen, aber leeren Arena gewöhnen. Während Lerch seine Kapitänin Alexandra Popp und die frühere Frankfurterin Kathrin Hendrich verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen, wird bei der Eintracht über einen Einsatz von Nationalkeeperin Merle Frohms kurzfristig entschieden. Die Torfrau hatte sich beim 3:1-Erfolg in der Nachholpartie gegen Essen einen Bänderanriss im Arm zugezogen und zuletzt bei der 1:2-Niederlage in Potsdam pausiert. Im Pokalfinale wird die 26-Jährige gegen den Favoriten aus dem Norden dringend benötigt.

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