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Ins Stolpern geraten: Patrik Schick (vorne) und Bayer Leverkusen bei der jüngsten Liganiederlage gegen Eintracht Frankfurt mit Evan Ndicka.
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Ins Stolpern geraten: Patrik Schick (vorne) und Bayer Leverkusen bei der jüngsten Liganiederlage gegen Eintracht Frankfurt mit Evan Ndicka.

Bayer Leverkusen

Eintracht-Gegner: Schwache Phase hinterlässt Spuren bei Bayer Leverkusen

  • Frank Hellmann
    vonFrank Hellmann
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Eintracht Frankfurts Pokalgegner Bayer Leverkusen ist seit dem Nackenschlag gegen die Bayern erkennbar aus der Spur geraten – im Pokal steht nun mehr auf dem Spiel als der Einzug in die dritte Runde.

Peter Bosz ist kein Freund blumiger Ausführungen. Gerne begnügt sich der Niederländer mit wenigen Sätzen, um den Ist-zustand zusammenzufassen. Am 2. Januar, als Bayer Leverkusen im Frankfurter Stadtwald eine ziemlich verstörende Vorstellung abgeliefert hatte, die so gar nicht zu den Vorleistungen der Werkself aus 2020 gepasst hatte, sagte der Trainer lapidar: „Alles war schlecht.“

Der Spielplan will es so, dass sich zehn Tage nach dem Nackenschlag in der Bundesliga (1:2) bereits die Chance zur Wiedergutmachung bietet. Das heutige DFB-Pokalspiel gegen die Eintracht gibt Bosz die Möglichkeit, sich wieder an die schöneren Seiten des Fußballs zu erinnern. Im Vorjahr war man schließlich bis ins Finale gekommen. „Der DFB-Pokal ist für uns sehr wichtig, weil der Weg sehr kurz ist“, sagte der 57-Jährige am Montag. „Wir haben letztes Jahr gesehen, was es mit der Mannschaft macht, wenn man ein Finale spielt.“

Eintracht Frankfurt: Gegner Leverkusen will ins Finale

Und dann ergänzte er lachend: „Aber wenn man ein Finale spielt, will man es auch gewinnen. Also lass uns sagen: Diesmal wollen wir es auch gewinnen.“ Im Sommer war der FC Bayern letztlich eine Klasse für sich, gewann vor leeren Rängen in Berlin mit 4:2. Doch es geht für Leverkusen in der eigenen Arena nicht nur um den Achtelfinaleinzug und eine lösbares Aufgabe Anfang Februar beim Regionalligisten Rot-Weiss Essen.

Bosz kämpft auch dagegen an, dass die Last-Minute-Niederlage kurz vor Weihnachten gegen den FC Bayern (1:2) etwas mit seiner Mannschaft gemacht hat: Seit jener tapsigen Ballmitnahme von Jonathan Tah – konsequent bestraft vom Weltfußballer Robert Lewandowski – haben sich Selbstbewusstsein und Leichtigkeit verflüchtigt. Irgendwie wird der Betrachter den Eindruck nicht los: Diese Mannschaft, die immer wieder mit dem Vorwurf der Vergangenheit konfrontiert wird, in entscheidenden Momenten zu versagen, hat einen Knacks bekommen.

Der Hochgeschwindigkeitstrupp mit atemberaubenden Artisten wie Moussa Diaby und Leon Bailey ist vom Hochseil gefallen – und jetzt auf der verzweifelten Suche, wie es wieder hinaufgeht. Erst Frankfurt und dann Werder Bremen riegelten einfach die Flügel ab, denn darauf basiert das von Bosz bevorzugte 4-3-3-System alter holländischer Fußballschule. Ein wirklich funktionierender Plan B kam bislang nicht zur Aufführung.

Eintracht Frankfurt-Gegner: Wirtz fehlt Leverkusen noch weiter

Entlarvend, dass Bosz nach dem faden 1:1 gegen die Betonmischer aus Bremen zugab, froh gewesen zu sein, dass keine Zuschauer anwesend waren. „Wir haben nicht das Niveau des Herbstes und keine Lösungen gehabt.“ Verstörend, dass auf einmal alles an einem 17-Jährigen hängen soll. Florian Wirtz wird auch heute noch nicht zur Verfügung stehen. „Florian wird weiter geschont“, verriet Bosz. Offenbar sind die muskulären Probleme in der Kniekehle noch nicht überstanden. „Er ist nicht verletzt, aber wir wollen nicht, dass er sich verletzt“, sagte der Coach.

Bosz weiß, dass für seine Elf einiges auf dem Spiel steht. „Frankfurt ist ein sehr guter Gegner. Das können vor allem wir sagen, weil wir da zu Recht verloren haben“, sagte er: „Aber so wie dort spielt man hoffentlich nur einmal im Jahr, denn das war nicht gut.“ (mit dpa)

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