Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Luka Jovic kommt auf eine fantastische Quote: vier Treffer in nur 269 Spielminuten.
+
Luka Jovic kommt auf eine fantastische Quote: vier Treffer in nur 269 Spielminuten.

Luka Jovic

Der Vollstrecker

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
    schließen

Luka Jovic hat eine Präzision und Kaltschnäuzigkeit im Abschluss, die seinesgleichen sucht. Soll er über 2019 hinaus bleiben, muss die Eintracht rund zwölf Millionen zahlen.

Am Freitag hat der frühere Bundesligaspieler Mladen Krstajic einen Kurztrip nach Frankfurt unternommen. Der einst so eisenharte Verteidiger leitet seit einigen Monaten die besten Fußballer Serbiens an, und bei der Eintracht spielen gleich zwei Schützlinge, auf die der Nationaltrainer ein Auge geworfen hat: Mijat Gacinovic und Luka Jovic.

Mijat Gacinovic ist schon längere Zeit ein festes Mitglied der serbischen Auswahl, Luka Jovic hat bisher für die U21 gespielt. Doch das könnte sich ändern. Mladen Krstajic liebäugelt damit, den erst 20-Jährigen mit zur WM nach Russland zu nehmen. Das hat er sich verdient, der Luka Jovic. Keine Frage.

Erst am Freitag gegen Gladbach hat er unter den Augen des Nationalcoaches wieder eine Kostprobe seiner großen Fähigkeiten gegeben. Kaum war er eingewechselt, erzielte er mit einem platzierten Linksschuss den 2:0-Endstand. Sah einfach aus, war es aber nicht. Die große Kunst ist ja generell, das Schwierige leicht aussehen zu lassen. Der Serbe hat eine Präzision und auch Kaltschnäuzigkeit im Abschluss, die seinesgleichen sucht. „Das war eine typische Situation für mich“, sagte Jovic, der Vollstrecker, der auf eine fantastische Quote kommt: In zehn Einsätzen und nur 269 Spielminuten hat er vier Treffer erzielt.

„Egal, ob rechts oder links, er hat einen richtig guten Schuss. Er weiß immer, wo der Torwart steht“, sagt Trainer Niko Kovac. Kurioserweise hatte Jovic bereits zwei Spiele, in denen er erstaunlich viele Fahrkarten schoss: Im Pokal in Schweinfurt und in der Liga in Hamburg. Das kennt man nicht von ihm, normalerweise macht er aus einer halben Chance ein Tor. In Frankfurt hat er momentan das Problem, dass er an Sebastien Haller und Ante Rebic nur schwerlich vorbeikommt. Am Sonntag in Augsburg ist Rebic aber gesperrt.

Jovic ist bis 2019 von Benfica Lissabon ausgeliehen. Will ihn die Eintracht fest verpflichten (was sie per Option könnte), müsste sie tief in die Tasche greifen: Benfica zahlte einst 6,6 Millionen an Roter Stern Belgrad – bei einem Weiterverkauf wäre knapp das Doppelte fällig.    

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare