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Muss sein Comeback wohl verschieben: Jesus Vallejo.
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Muss sein Comeback wohl verschieben: Jesus Vallejo.

Eintracht gegen HSV

Viel Kerbholz und ein heißer Tanz

  • Thomas Kilchenstein
    VonThomas Kilchenstein
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Eintracht Frankfurt will im Heimspiel gegen den Hamburger SV endlich in die Spur zurück.

Den „Besuch beim Zahnarzt“ in München hat Eintracht Frankfurt erstaunlich schmerzfrei hinter sich bringen können, da droht der nächste Gang zum Doktor. Das Spiel am 18. März (18.30 Uhr) gegen den Hamburger SV werde „ein intensives“ sein, in dem „Zweikämpfe programmiert“ seien, es werde richtig zur Sache gehen und die Eintracht müsse sich auf „einen sehr, sehr heißen Tanz“ einstellen. Der Frankfurter Trainer Niko Kovac hat sein Team vor dem ganz schön entscheidenden Bundesligaspiel gegen den HSV verbal auf einen kräftezehrenden Abnutzungskampf eingestellt. Eine Partie für Feinschmecker wird das nicht. Der HSV pflege mit „Kerbholz“ die Bälle lang nach vorne zu schlagen, auf die zweiten Bälle zu gehen und schnell nach vorne zu spielen. „Darauf müssen wir uns einstellen.“

Eine Watsche für Meier

Die Hamburger sind nicht mehr mit jener Mannschaft zu vergleichen, die die Eintracht im Hinspiel locker mit 3:0 geschlagen hatte. Sie „sind auf dem aufsteigenden Ast“, sagt Kovac, und können mit 13 Punkten aus den vergangenen sieben Spielen selbstbewusst im Stadtwald auftreten. Dessen ungeachtet liege der Druck bei den Hanseaten – trotz jüngster Erfolg rangieren die offensivstarken Hamburger auf dem Relegationsplatz – neun Punkte hinter den Hessen.

Das ist kein schlechtes Polster, aber auch nicht so viel, dass man schon gesichert sei. Noch schielt Kovac („Ich bin nicht blauäugig“) nach Platz 16, zumindest sagt er das öffentlich, der Frankfurter Vorsprung auf diesen ungeliebten Platz war mal komfortabler, 15, 16 Zähler lagen einst dazwischen. Inzwischen wären die Hessen nach fünf Niederlagen in Folge gut beraten, wieder zu punkten. „Selbst ein Punkt hilft uns mehr als dem HSV“, sagt Trainer Kovac, der sein Team „langsam in der Spur“ wähnt. „Irgendwann kippt jede Negativserie.“ Und im eigenen Stadion, das ausverkauft ist, wolle man zur alten Heimstärke zurückfinden.

Personell hat er aller Voraussicht nach einen Rückschlag zu verkraften: Verteidiger Jesus Vallejo wird wohl nicht spielen können, schon beim ersten Training in dieser Woche, am Dienstag, habe er „kein gutes Gefühl“ gehabt, seit Mittwoch ist der Spanier nicht mehr auf dem Platz, muskuläre Probleme hinderten ihn. Und hinter dem Einsatz von Makoto Hasebe steht ebenfalls ein Fragezeichen, neben dem mit sechs Stichen genähten Cut am Schienbein laboriert der Japaner an einer Knieprellung.

Dafür dürfte Spielgestalter Marco Fabian ins Team zurückkehren, selbst wenn mit Sicherheit noch die Kraft für 90 Minuten fehlt. Er soll spielen, „so lange die Füße ihn tragen“. Allerdings hat der „lebensfrohe Junge, der gern Fußball spielt“, seit bald zwei Monaten nicht mehr trainiert. Trotzdem dürfte der Mexikaner von Anfang an dabei sein.

Das ist bei Stürmer Alex Meier ungewiss. „Alex hat noch Nachholbedarf“, sagt Kovac allen Ernstes, Meier hatte in der vergangenen Woche wegen Grippe eine paar Tage aussetzen müssen. Zudem lobte der Trainer Branimir Hrgota erstaunlicherweise über den grünen Klee. „Brane hat es in den letzten beiden Spielen außerordentlich gut gemacht“, sagt Kovac. Hrgota hatte allerdings im Spiel gegen die Bayern glasklarste Chancen kläglich vergeben. „Ich bin froh“, so Kovac, „dass ich zwei Stürmer habe, auf die ich zählen kann.“

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