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Mischt noch immer gerne selbst im Training mit: Der Bochumer Coach Thomas Reis (links) nimmt es mit Danny Blum auf.
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Mischt noch immer gerne selbst im Training mit: Der Bochumer Coach Thomas Reis (links) nimmt es mit Danny Blum auf.

Eintracht-Gegner

VfL Bochum: Warum Danny Blum nicht jubeln will und der Trainer gute Arbeit leistet

  • Daniel Schmitt
    VonDaniel Schmitt
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Der Ex-Frankfurter Thomas Reis leistet als Trainer beim VfL Bochum gute Arbeit mit geringen Mitteln. Und Danny Blum will nicht jubeln.

Friedhelm Funkel kennt sich aus – mit Aufstiegen, mit Abstiegen, vor allen Dingen mit gelungenen Rettungsmissionen, kurzum: mit Fußball. 923 Pflichtspiele als Profitrainer kann der 67-jährige Rheinländer vorweisen, eine ganze Menge. Also muss Funkel, zurzeit mal wieder Rentner bis irgendwann ein in sportliche Schieflage geratener Klub anklopfen wird, daher regelmäßig als Experte herhalten. Zum HSV hat er sich dieser Tage geäußert, zum 1. FC Köln, und nun auch zum VfL Bochum. Die Arbeit der Beteiligten beim Bundesligaaufsteiger, den er einst selbst mal in Liga zwei betreute (Welchen Klub betreute er eigentlich nicht?), findet er ausgesprochen gut. Daher orakelt Funkel: Die packen das, die halten die Klasse.

Am Sonntagabend (19.30 Uhr) empfangen die Bochumer im Stadion an der Castroper Straße die Eintracht aus Frankfurt, noch so ein ehemaliger Verein des ollen Friedhelm – ebenso wie von Thomas Reis. Der aktuelle VfL-Coach, geboren in Wertheim, entwickelte sich am Frankfurter Riederwald vom Jugendspieler zum Profikicker. Vier Spielzeiten stand der Defensivspieler bei den Hessen unter Vertrag, 16 Mal lief er für sie in der Bundesliga auf.

VfL Bochum: Thomas Reis als Erfolsgarant

Die überwiegende Anzahl seiner Profikicks aber trug der mittlerweile 48-Jährige das Trikot des VfL Bochum (199 Einsätze), seines Herzensvereins, den er im Sommer nach elf Jahren Abstinenz als Trainer wieder zurück in Deutschlands Fußballelite führte. Nicht mit den finanziell größten Mitteln, auch nicht mit dem sportlich am besten besetzten Kader, dafür mit viel Leidenschaft, taktischem Geschick, guter Menschenführung.

Reis ist ein Typ „Frei Schnauze“, hintenherum gibt’s bei ihm nicht. Das gefällt gewiss nicht jedem Spieler, sehr wohl aber schafft es klare Hierarchien. Er, also Reis, ist der Chef, die Spieler folgen ihm oder spielen eben nicht mehr. So einfach ist das. Als Tabellenfünfzehnter haben die Bochumer bisher sieben Punkte gesammelt, sie irrlichterten dabei gegen den FC Bayern umher (0:7), hatten gegen Leipzig keine Chance (0:3), triumphierten dagegen gegen Fürth (1:0) und Mainz (2:0). Das System Reis basiert auf relativ einfachen, taktischen Mitteln: Hinten gut verteidigen, bei Ballgewinn eiligst umschalten und die extrem schnellen Flügelspieler auf die Reise schicken.

VfL Bochum: Danny Blum will nicht jubeln

Einer dieser Offensivkräfte, der spritzige Danny Blum, kann ebenfalls eine Frankfurter Vergangenheit vorweisen, er darf gar den größten Erfolg der jüngeren Vereinsgeschichte, den DFB-Pokalsieg 2018, in seiner Vita nennen, selbst wenn er beim Finale gegen die Bayern nicht zum Frankfurter Kader zählte. Bei der folgenden Party war er aber voll in seinem Element.

Für das Duell mit seiner Ex, der Eintracht, die er auch heute noch regelmäßig verfolgt und in bester Erinnerung hat, nimmt sich Blum viel vor: sein erstes Bundesligator für Bochum zum Beispiel. Ein Jubelverbot für den Fall der Fälle hat er sich jedenfalls schon mal auferlegt. Freilich, was die Eintracht nicht fürchten muss: mögliche Freistöße in allerletzte Minute. Die schießt Danny Blum ganz gerne auf Kniehöhe in die Mitte, das kennen sie bei der Eintracht zu genüge.

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