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Treffer gegen Köln: Luc Castaignos
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Treffer gegen Köln: Luc Castaignos

Eintracht Frankfurt

Ein Versprechen für die Zukunft

  • Ingo Durstewitz
    VonIngo Durstewitz
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Luc Castaignos könnte für die Frankfurter Eintracht ein Volltreffer werden - nicht nur auf dem Feld.

Vor einigen Tagen sind in Hamburger Zeitungen ein paar Artikel erschienen, die ein bisschen hämisch klangen. Da ging es um Eintracht-Stürmer Luc Castaignos, den die Hessen vor dieser Saison für schlappe 2,5 Millionen Euro von Twente Enschede gekauft hatten. Offenbar geht diese Verpflichtung auf Eintracht-Chefscout Bernd Legien zurück, der die belgische und niederländische Liga aus dem Effeff kennt.

Legien ist gut befreundet mit Dietmar Beiersdorfer, der mal HSV-Sportchef war und nun HSV-Oberboss ist. Als sich Beiersdorfers erste Amtszeit zu Ende ging, 2009 war das, war auch Legiens siebenjährige Episode bei den Hanseaten vorüber. Zuvor hatte das Duo einige günstige Holland-Deals klar gemacht, Khalid Boulahrouz geholt, Nigel de Jong oder Joris Mathijsen – zum Schnäppchenpreis. Zumeist hatte Spielerberater Rodger Linse ebenfalls seine Finger im Spiel, wie auch jetzt bei Luc Castaignos‘ Transfer nach Frankfurt. Dem Vernehmen nach waren die Hamburger auch jetzt an Castaignos dran, aber etwas zu spät – der Stürmer stand schon bei der Eintracht im Wort. Dumm gelaufen.

Der junge Mann, der morgen am Spieltag seinen 23. Geburtstag feiert, hat in Frankfurt binnen kürzester Zeit sehr viel Eindruck gemacht, er ist bisher ein Volltreffer. Auch wenn er zuletzt nicht mehr so nachhaltig auf sich aufmerksam machen konnte. In Hamburg ging er leer aus und kam nur auf 25 Ballkontakte. Zuletzt auf Schalke war es auch nicht viel besser, da hatte er große Probleme, den Ball zu halten und zu verarbeiten, spielte aber auch einen tollen Pass auf Stefan Aigner, der das 1:0 hätte machen müssen.

Castaignos ist ein Versprechen für die Zukunft, einer, der irgendwann mal richtig wertvoll werden könnte. Seine Tore könnte sich der Verein versilbern lassen, der wuchtige Angreifer ist nämlich einer jener Fußballer, die sich sündhaft teuer weiter verkaufen lassen – wenn er denn regelmäßig treffen würde. Castaignos muss in den kommenden Monaten den Beweis antreten, den Beweis, keine Eintagsfliege zu sein.

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