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Eintracht-Einzelkritik: Rode macht den Unterschied

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Von: Thomas Kilchenstein, Ingo Durstewitz

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Rode und Kamada von Eintracht Frankfurt
Sebastian Rode wurde zur Halbzeit eingewechselt und veränderte das Spiel der Eintracht maßgeblich. © Pedro Fiuza / Imago Images

Der zur Pause für Lindström eingewechselte Kapitän zeigt eine überragende Partie und wird zum entscheidenden Schwungrad. Auch Kamada macht ein klasse Spiel.

Primus

Sebastian Rode: Sensationelle Partie. Er war der Schlüsselspieler, er sorgte für die Wende, er allein drehte dieses Spiel. Als er nach der Pause mittun durfte, war es ein anderes Spiel. Mit seiner Aggressivität, seiner Präsenz, seines strategischen Denkens riss er sein Team mit und hob die komplette Mannschaft auf ein anderes Niveau. Zu Recht zum Mann des Matches gewählt, dazu brauchte er nur 45 Minuten. Wo nimmt der Seppl nur die Kraft? Machte vermutlich das Spiel seines Lebens. Chapeau.!

Gut dabei

Daichi Kamada: Bekam das Spiel zunächst nicht unter Kontrolle, sah zudem relativ früh eine Gelbe Karte. Grätschte dennoch beherzt. Im zweiten Abschnitt deutlich aktiver. Zu einem Abschluss kam er zunächst nicht. Aus elf Metern dann eiskalt.

Schnappte sich nach seinem Elfmetertor gleich den Ball und trieb wieder an: Daichi Kamada.
Schnappte sich nach seinem Elfmetertor gleich den Ball und trieb wieder an: Daichi Kamada. © dpa

Randal Kolo Muani: Hatte einen schweren Stand, konnte sich kaum durchsetzen. Bekam aber auch keine besonders guten Anspiele. Steckte aber nie auf, probierte es immer wieder. Und belohnte sich dann mit einem fulminanten Tor zum 2:1. So müssen Stürmer sein.

Ganz okay

Mario Götze: Begann stark, hatte viele Bälle, versuchte, dem Spiel eine Ordnung zu geben. Sehr bemüht, suchte nach Spielpartnern, fand sie zunächst zu selten

Tuta: Sehr engagiert, war sofort da, fegte dazwischen. Spielte einmal sogar einen formidablen Pass auf Kolo Muani, einziger Torschuss der Frankfurter in der ersten Halbzeit.

Kevin Trapp: Wenig geprüft am Anfang. Beim Gegentor sah er unglücklich aus, ohne Schuld zu sein. An einem sehr guten Tag hält er den Schuss womöglich, es ging aber auch alles sehr schnell.

Luca Pellegrini: Starker Beginn. Hatte viele Ballkontakte, stellte sich da gar nicht schlecht an.War hellwach, marschierte, halbwegs gute Hereingabe. Hatte dann Durchhänger, verlor ohne große Not den Ball vor dem 0:1. Biss sich wieder ins Match zurück.

So lala

Evan Ndicka: Hatte seine Mühe gegen Marcus Edwards. Wirkte zuweilen unsicher. Auch vor dem 0:1 nicht ganz auf der Höhe, konnte den Ball nicht klären. Er hat schon bessere Spiel gemacht.

Jesper Lindström: Konnte sich selten durchsetzen, war wie immer viel unterwegs. Doch Torgefahr konnte er nicht entwickeln. Blieb zur Halbzeit in der Kabine.

Kristijan Jakic: Wenn der zentrale Abwehrchef nach sieben Minuten Gelb sieht, ist das nicht gut. Das schränkte ihn ein, musste sich zurücknehmen in den Zweikämpfen. Geriet zuweilen ins Schwimmen. Gelb-Rot gefährdet.

Eric Dina Ebimbe: Ohne große Impulse nach vorne. Da kam zu wenig, beschränkte sich nur auf seine defensiven Aufgabe. Und wenn er vorne war, blieb er hängen.

Djibril Sow: Fiel lange Zeit überhaupt nicht auf. War überall und nirgends. Verlängerte vor dem 0:1 einen Flanke mit dem Hinterkopf zum Torschützen Arthur Gomes. Das war extrem ungeschickt.

Schwächelnd

Kein Eintrag

Zu spät gekommen

A. Knauff , H. Smolcic, R. Borré (kil/dur)

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