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Eintracht: Die Einzelkritik zum Sieg beim VfB Stuttgart - Kamada macht den Unterschied

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Von: Daniel Schmitt, Ingo Durstewitz

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Frankfurter Jubeltraube in Stuttgart.
Frankfurter Jubeltraube in Stuttgart. © dpa

Eintracht Frankfurt wirft in Stuttgart alles rein und verabschiedet sich mit einem verdienten 3:1-Sieg beim VfB in die Bundesligapause. Die Spieler in der Einzelkritik.

Gut dabei

Daichi Kamada: Holte den Freistoß raus vorm 1:0, schoss diesen auch, damit Initiator der Führung. Später selbst zum 2:0 erfolgreich, wieder ein Freistoß, abgefälscht diesmal. Die dritte Torbeteiligung kurz vor Schluss, platzierte eine Ecke genau auf den Schädel von Jakic. Bester Frankfurter.

Sebastian Rode: Hielt 67 Minuten durch, sehr wichtig, nicht nur wegen seines frühen Kopfballtores. Spielerisch auffällig, aggressiv in den Zweikämpfen. Top-Leistung.

Eintracht Frankfurt: Trapp mit starker Leistung

Kevin Trapp: Starker Rückhalt, verkürzte bei Schüssen aus spitzem Winkel zweimal prächtig den Winkel (16., 49.). Auch ansonsten souverän, sehr sicher.

Ganz okay

Makoto Hasebe: Plumpste plötzlich hin im eigenen Strafraum, sah seltsam aus, hatte aber keine negativen Folgen für die Eintracht. In den ersten 20 Minuten mit vereinzelten Problemchen, danach voll da, Herr der Lage. Hielt die Abwehr zusammen, lief viele Bälle gegen die eigentlich flinkeren Silas und Guirassy ab.

Evan Ndicka: Meist Zweikampfsieger, obwohl ihm kräftig der Schädel brummte. Bekam einen Turban umgewickelt, musste dennoch raus. Fälschte vorm 1:2 unglücklich ab.

Ansgar Knauff: Scheint flexible Bänder zu haben, überstand den üblen Tritt von Mavropanos auf den Knöchel relativ unbeschadet. Gab Gelb für den Stuttgarter, hätte Rot geben können. Knauff biss sich durch. Holte später auch den Eckball vor dem 3:1 heraus. Hat wieder Selbstvertrauen, klar aufsteigende Tendenz.

Eintracht Frankfurt: Jakic macht alles klar

Kristijan Jakic: Ist nicht seine Wohlfühlposition, dort draußen auf rechts. Keine üblen Fehler, aber gerade mit dem Ball am Fuß fehlen ihm die Lösungen. Hintenraus tat ihm jeder Schritt weh, lediglich jene beim Torjubel nach seinem 3:1 (88.) nicht mehr.

So lala

Djibril Sow: Der Immerspieler spielte wie (fast) immer. Defensiv fleißig, viel unterwegs, offensiv unauffällig. Vermied die fünfte Gelbe Karte der Saison gerade noch.

Eric Dina Ebimbe: Kam für Rode, längst nicht so präsent, half aber mit viel Einsatz dabei, den Sieg zu sichern.

Tuta: Vom Sprinter Silas einige Male abgeschüttelt, verpasste gerade in Hälfte eins durch schlechtes Timing zu oft die Zweikämpfe. Steigerte sich nach der Pause deutlich. Dann sogar mit Offensivdrang.

Eintracht Frankfurt: Mario Götze mit unauffälligem Spiel

Mario Götze: Spielt im veränderten System wieder links draußen, taugt ihm nicht so wie das Zentrum, stellte sich aber in den Dienst der Mannschaft. Arbeitete, rannte, machte zu viele Passfehler. Sichtbar müde.

Schwächelnd

Randal Kolo Muani: Frankreichs Bald-Nationalstürmer gelang wenig, im Grunde nichts. Rannte sich ständig fest, gefühlt jeder Ball sprang vom Fuß. Sein schwächster Auftritt im Eintracht-Trikot. Passiert mal.

Rafael Borré: Eingewechselt verpasste er leichtfertig das 3:0, hätte das Spiel zumachen können (78.), quasi im Gegenzug klingelte es hinten. Fehler reihte sich an Fehler. Sehr schwach.

Zu spät gekommen

T. Chandler, H. Smolcic. dani/dur

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