Herr der Lüfte: Robert Lewandowski.
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Bas Dost: Kein Torabschluss, stand auf verlorenem Posten. 

Klassenbuch

Überfordert in München

  • Ingo Durstewitz
    vonIngo Durstewitz
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  • Thomas Kilchenstein
    Thomas Kilchenstein
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Nur Rode und Trapp halten stand, der Rest der Frankfurter Mannschaft gerät ins Schwimmen.

Gut dabei

Kein Eintrag

Ganz okay

Sebastian Rode: Mit Abstand bester Feldspieler. Der einzige zudem, der es halbwegs mit den Überbayern aufnehmen konnte. Versuchte was, mühte sich, lief viele Kilometer, hatte viele Bälle, aber wenig Mitspieler, die ihn unterstützten. Ein Seppl gegen elf Bayern war zu wenig.

Kevin Trapp: Ob er das Debakel jetzt immer noch als „schönstes Spiel“ beschreiben würde wie vor der Partie? Hielt, was zu halten war, verhinderte eine mögliche noch höhere Niederlage, aber auch er war chancenlos gegen diese Bayern-Dominanz. Blieb beim 0:2 ohne Reaktion.

So lala

Amin Younes: Er deutet immerhin an, dass er was kann am Ball. Luchste sofort nach seiner Einwechslung Nationalspieler Kimmich den Ball ab, war, bemüht. Er hat aber noch Defizite in der Fitness. Aber das wird noch.

André Silva: Weitgehend auf sich allein gestellter Stürmer. Konnte sich kaum durchsetzen, war anfangs quirlig, probierte einiges. Mit zunehmender Spielzeit verpuffte auch das. Prallte häufig an der bayerischen Hintermannschaft ab.

Almamy Touré: Hatte die meisten Torabschlüsse, den ersten schon nach wenigen Sekunden. Alle aber waren komplett harmlos. Der Ball lief oft über seine Seite, Zählbares sprang nicht heraus. Immerhin leistete er sich keine „Blödheiten“ (Adi Hütter).

Schwächelnd

Makoto Hasebe: Konnte der ziemlich oft schwimmenden Abwehr auch keine Sicherheit geben. Auch er bekam das Zentrum nicht dicht, dort wo Dreitoreschütze Lewandowski spielte. Hob oft das Abseits auf aus Sorge von den schnellen Bayern überlaufen zu werden.

Daichi Kamada: Überfordert damit, das Spiel der Eintracht in die richtigen Bahnen zu lenken. War aber auch viel verlangt. Das alte Lied: Gute Ideen, doch die Pässe kommen nicht oder werden allzu leicht abgefangen.

Timothy Chandler: Kam nach der Pause für den schwachen Zuber, machte es nicht viel besser. Praktisch keine gelungene Aktion über links, und wenn es nach vorne gehen könnte, stand er im Abseits. Nicht sein Spiel.

Bas Dost: Begann eigentlich ganz okay, spielte einmal sogar im Sitzen Fußball, verlängerte Bälle. Doch je länger das ungleiche Spiel dauert, desto weniger nahm er daran teil. Kein Torabschluss, stand auf verlorenem Posten. Undankbare Partie, überall pfeilschnelle flinke Bayern um einen herum.

Martin Hinteregger: Seltsamer Auftritt, phlegmatisch, uninspiriert. Hatte große Mühe mit den dribbelstarken Außen Coman, Costa, später Sané, ließ sich leicht ausspielen, das ist man nicht gewohnt von ihm. Anfangs noch ein paar ganz gute Diagonalpässe. Ließ bald den Kopf hängen.

Steven Zuber: Keine guten 45 Minuten, dann war zu Recht schon Schluss für den Kostic-Ersatz. Ohne Bindung zum Spiel, defensiv überfordert, offensiv ohne jede Wirkung. Einmal, bei einem aussichtsreichen Konter, fast schon hilflos mit dem Ball am Fuß. Dabei war die rechte Seite der Bayern mit Sarr die etwas schwächere. Da wäre möglicherweise etwas gegangen.

Stefan Ilsanker: Schwachpunkt. Dass er spielerisch limitiert ist, weiß man. Aber auch im Zerstören des gegnerischen Spiels war ihm wenig gelungen. Es ging ihm alles viel zu schnell. Ging auch in den entscheidenden Zweikämpfen nicht richtig hin, etwa beim 0:2, verlor das Kopfballduell klar.

Tuta: Der Brasilianer, kurzfristig für den leicht angeschlagenen Kapitän Abraham in der Startelf, musste viel Lehrgeld bezahlen. Wirkte oft überfordert, auch nicht besonders schnell. Viele Bolzen im Spielaufbau.

Zu spät gekommen

Aymen Barkok, Danny da Costa, Djibril Sow.

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