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Fußball: Bundesliga, VfB Stuttgart - Eintracht Frankfurt, 7. Spieltag, Mercedes-Benz Arena. Stuttgarts Silas Wamangituka (l.) im Zweikampf mit Frankfurts Steven Zuber.
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Fußball: Bundesliga, VfB Stuttgart - Eintracht Frankfurt, 7. Spieltag, Mercedes-Benz Arena. Stuttgarts Silas Wamangituka (l.) im Zweikampf mit Frankfurts Steven Zuber.

Eintracht-Gegner

Silas Wamangituka vom VfB Stuttgart: Über den Wolken

  • Daniel Schmitt
    vonDaniel Schmitt
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Silas Wamangituka ist einer der Aufsteiger der Saison mit Potenzial zum Weltklassespieler – gegen Eintracht Frankfurt wartet ein spannendes Duell gegen Filip Kostic.

Manchmal, wenn Silas Wamangituka seinen menschlichen Triebwerke anwirft, auch Beine genannt, wenn er auf seinem ganz persönlichen Rollfeld, dem Rasen, richtig Schub gibt, dann wirkt es fast so, als sei das Fliegen nicht mehr fern, als könne er sein imposantes Tempo mit nur mal eben kurz ausgebreiteten Armen tatsächlich in Auftrieb umwandeln. Na logisch, nicht mehr als eine nette Vorstellung, aber das, was der Aufsteiger der Saison beim VfB Stuttgart in dieser Bundesligasaison anbietet, lässt nun wahrlich viel Raum für Fantasie.

Silas Wamangituka scheint mit einem beinahe grenzenlosen Potenzial ausgestattet, das längst nicht ausgeschöpft ist. So wirkt es mitunter, als habe er seinen schlaksigen und 1,89 Meter großen Körper auch mit 21 Jahren noch nicht bändigen können, die langen, dünnen Beinchen nicht gänzlich unter Kontrolle. Und wenn er das wirklich irgendwann hinbekommen sollte, ja dann könnte ihm die weite Fußballwelt offen stehen – oder auch der Himmel, um im Bild zu bleiben.

Adi Hütter lobt Silas Wamangituka

„Silas ist ein Spieler, der noch weitere Schritte gehen kann“, lobt sein Trainer Pellegrino Matarazzo deutlich nüchterner, und auch dessen Gegenüber an diesem Samstag (15.30 Uhr), Adi Hütter von Eintracht Frankfurt, hat ob der elf Saisontore des Kongolesen gewissen Respekt entwickelt: „Er spielt unorthodox, ist aber sehr, sehr gefährlich.“ Bereits vergangene Saison, als der VfB sich noch durch Liga zwei Liga mühte und Wamangituka gegen die Raubeine des Fußball-Unterhauses seine Klasse längst noch nicht so gut ausspielen konnte wie jetzt, „schon damals ist er mit aufgefallen“, so Hütter.

Die rechte Seite sprintet Wamangituka – Topspeed 35,4 km/h – im Stuttgarter System in der Regel allein entlang, wobei seine Stärken dabei eindeutig mehr in der Vorwärts- als in der Rückwärtsbewegung liegen. Ähnlich wie bei Filip Kostic, dem ehemaligen Stuttgarter, der bei der Eintracht in den vergangenen Jahren geradezu zu einem Musterbeispiel für offensivstarke Außenverteidiger reifte, oder defensivstarke Linksaußen – Ansichtssache.

Filip Kostic gegen Silas Wamangituka: das Schlüsselduelle

Diese beiden Profis jedenfalls werden heute im direkten Duell aufeinandertreffen – spannend, hochklassig, womöglich spielentscheidend. „Die Duelle auf den Außenbahnen können der Schlüssel sein“, sagt Adi Hütter und hat beim VfB dabei nicht nur Wamangituka im Blick, sondern auch dessen Pendant auf links, Borna Sosa. Der Kroate, der angeblich beim FC Bayern auf dem Einkaufszettel stehen soll, ist für seine scharfen und präzisen Flanken bekannt, er schlug ligaweit bisher die zweitmeisten (83), getoppt nur von, na klar, Filip Kostic (126).

Abnehmer in der Mitte ist der Stuttgarter Sturmriese Sasa Kalajdzic, der allein im Februar fünfmal traf und dem Frankfurter Coach Hütter noch viel früher als Silas Wamangituka aufgefallen ist. Vor einigen Jahre, als der heute 23-Jährige noch für den Nachwuchs von Admira Wacker in Österreich kickte, war Hütter im Zuge einer Trainerfortbildung in Mödling zu Gast. „Er war im Strafraum sehr, sehr gefährlich und ist mir damals im Training natürlich sofort wegen seiner Größe aufgefallen.“ Sasa Kalajdzic, zwei Meter groß, und damit dem Himmel ein kleines Stückchen näher als die meisten seiner Fußballerkollegen.

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