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Andre Silva (links) und Luka Jovic von Eintracht Frankfurt.
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Andre Silva (links) und Luka Jovic von Eintracht Frankfurt.

SGE

Eintracht: Ausfall von André Silva wird wahrscheinlicher - Jovic steht bereit

  • Ingo Durstewitz
    vonIngo Durstewitz
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Eintracht Frankfurt muss im Top-Spiel gegen Bayern München wohl auf Torjäger Silva verzichten. Für ihn rückt Jovic in die Startelf.

Frankfurt - Beim einseitigen Hinspiel in München-Fröttmaning Ende Oktober wähnte sich der eine oder andere Eintracht-Spieler im falschen Film, in der Nachlese der Lehrstunde galt das für diejenigen, die der Analyse der Frankfurter Verantwortlichen lauschten. Sportdirektor Bruno Hübner war der Meinung, die Eintracht habe ein gutes Spiel gemacht. „Ich denke, Adi Hütter wird der Mannschaft für den mutigen Auftritt gratulieren.“ Jener Adi Hütter attestierte seinem Team einen „sehr ordentlichen“ Auftritt. Nun ja. Das Endergebnis lautete 0:5. „Diener vor der Übermacht“, titelte die FR.

Heute ist nichts so, wie es damals war, die Kräfteverhältnisse haben sich verschoben, sie sind gleichmäßiger verteilt. Die Eintracht wird dem Branchenführer am Samstag (15.30 Uhr) auf Augenhöhe begegnen, was natürlich nur für den Ist- und nicht den Gesamtzustand gilt. Es hat sich eine Menge getan in diesen vier Monaten, die Eintracht hat sich enorm entwickelt und gilt gerade in punkto Spielfreude und Körperlichkeit als Maßstab in der Liga. Die Bayern sind das sowieso, selbst wenn sie mal etwas schwächeln. Könnte also recht kurzweilig werden im Waldstadion.

Zumal Hütter seine Mannschaft nicht zügeln oder defensiver einstellen wird. Er wird wieder auf die sogenannte Doppelzehn setzen mit Amin Younes, den Hütter als „unseren Schlüsselspieler“ adelt, und Daichi Kamada. Dem Japaner tue es gut, nicht mehr die ganze Last des Offensivspiels alleine zu tragen. „Wir sind jetzt breiter aufgestellt, früher waren wir sehr von Daichi abhängig.“ Kamada ist inzwischen mit zehn Assists gemeinsam mit Thomas Müller und Joshua Kimmich der beste Vorlagengeber der Liga.

Eintracht Frankfurt: Auch Durm fraglich

Ganz vorne könnte die Stunde von Luka Jovic schlagen. Toptorjäger André Silva konnte nämlich auch am Freitag wegen eines Rückenleidens nur individuell trainieren. Das dürfte eher nichts werden mit einem Einsatz. Aber auch für eine solche Situation ist der von Hütter als „Weltklassestürmer“ belobigte Jovic ja von Real zurückgeholt worden. Der 23-Jährige wird auf seinen Einsatz brennen, zeigen wollen, dass er in die Mannschaft gehört.

Auch am defensiven rechten Flügel könnte es eine Veränderung geben, weil Erik Durm ebenfalls angeschlagen und fraglich ist. Für ihn könnte Almamy Touré ins Team rücken.

Hinten wird die Eintracht darauf angewiesen sein, dass die Abwehr die stets gefährlichen Bayern-Offensiven halbwegs ausbremsen kann. Im Hinspiel hat das nicht so gut geklappt, da sahen Martin Hinteregger, Makoto Hasebe und der junge Tuta uralt aus. Der 21 Jahre alte Brasilianer gab damals sein Startelfdebüt, und, na ja, es missriet auf ganzer Linie – was bei der Klasse der Münchner und der Unerfahrenheit des Spielers durchaus mal passieren kann. Das Fachmagazin „Kicker“ benotete ihn schonungslos mit einer 5,5, die FR urteilte: „Tuta lernt schmerzhaft.“

Nun, mit dem Rückspiel gegen die Bayern, schließt sich für ihn persönlich ein kleiner Kreis. „Für mich ist es eine Art zweite Bewährungschance gegen die Bayern“, sagt er.

Er ist, analog zur Mannschaft, nicht mehr der Spieler von damals, er ist nach dem Karriereende von Kapitän David Abraham zur Stammkraft aufgestiegen, hat eine andere Ausstrahlung. Er ist auf dem Weg, eine feste Größe zu werden. „Man kann ihn nicht mehr mit dem Tuta von damals vergleichen“, sagt Chef Hütter. „Er ist stabiler, besser, aggressiver und ruhiger am Ball.“ Kurzum: „Er spielt jetzt auf einem ganz anderen Niveau.“ Am Samstag wird es beweisen müssen, der gereifte Lucas Silva Melo mit dem Künstlernamen Tuta.

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