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Kevin Trapp muss zurzeit wegen einem gerissenen Syndesmoseband im Knöchel pausieren.

Eintracht Frankfurt

Trapp im Fokus

Eintracht-Torwart Kevin Trapp macht in der Reha Fortschritte, wird in der Nationalelf gehandelt und ist Thema im Aufsichtsrat. Anfang Dezember will er wieder im Tor stehen.

In der Reha, das verriet der derzeit unpässliche Frankfurter Torwart Kevin Trapp im Interview mit „Eintracht-TV“, „geht schon mehr als ich dachte.“ Er habe kaum noch Schmerzen, „alles, was nicht mit dem Fußgelenk oder der Wade zu tun hat, kann ich in der Reha schon machen“, sagte der Eintracht-Kapitän, der vor zwei Wochen am gerissenen Syndesmoseband im Knöchel operiert worden war. Als Ziel hat sich der 24-Jährige gesetzt, Anfang Dezember wieder im Tor zu stehen. Das ist ambitioniert.

Kevin Trapp war in den vergangenen Tagen trotz Verletzung im Gespräch gewesen, weil Andreas Köpke, der Torwarttrainer der Nationalmannschaft, den Namen des Frankfurter Schlussmanns nannte, als es um die Besetzung des dritten Tormann-Postens bei der bevorstehenden Europameisterschaft 2016 ging. Bis dahin, ganz klar, wird noch eine Menge Wasser den Main hinabfließen, aber für einen extrem ehrgeizigen Keeper wie Trapp sind solche Worte Ansporn genug, schnellstmöglich wieder auf die Beine zu kommen. Sein erklärtes Ziel ist die Nationalelf, Trapp hatte mit einem halben Auge schon auf eine Nominierung für die WM in Brasilien geschielt. Daraus wurde nichts. Doch entmutigen lässt er sich nicht.

Vertragsverhandlungen werden nicht leicht

Der Eintracht-Torsteher ist in aller Munde, und der Frankfurter Bundesligist versucht alles, um den Vertrag mit dem gebürtigen Saarländer vorzeitig zu verlängern. Das wird nicht leicht. Die Verantwortlichen wissen das, aber sie lassen sich nicht ins Bockshorn jagen, obwohl sie hochkarätige Konkurrenz haben. RB Leipzig lockt den Torhüter mit einem ungeheuerlichen Millionengehalt, auch dem VfL Wolfsburg und Borussia Dortmund wird unterstellt, ein Auge auf Trapp geworfen zu haben.

In der gestrigen Aufsichtsratssitzung der Eintracht ging es daher auch darum, wie man externe Finanzierungsmodelle schnüren kann, um Spieler wie Trapp und Zambrano zu halten. Das Gremium wird die Vorschläge nun eingehend beraten. (fr)

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