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Die Eintracht-Spieler in der Einzelkritik: Kamada eiskalt, Kolo Muani nicht zu halten

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Von: Thomas Kilchenstein, Ingo Durstewitz

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Schreit seine Freude lauit heraus: Randal Kolo Muano, Schütze zum 2:1. Foto: AFP
Schreit seine Freude lauit heraus: Randal Kolo Muano, Schütze zum 2:1. Foto: AFP © AFP

Eintracht Frankfurt schießt Bayer Leverkusen mit 5:1 aus dem Stadion, Kamada, Kolo Muani, Jesper Lindström und Mario Götze zaubern. Die Spieler in der Einzelkritik.

Gut dabei

Daichi Kamada Bester Mann auf dem Platz. Spielte eine Position defensiver und extrem seriös, kein Schnörkel zu viel, keine überflüssige Pirouette. Und zweimal eiskalt aus elf Metern, schon seine Treffer fünf und sechs. Und sensationell seine Grätsche kurz vor Schluss. Chapeau.

Randal Kolo Muani: Hätte mit ein bisschen Glück schon zur Pause drei Tore schießen können, die Chancen waren da. War dann erleichtert, das 2:1 erzielt zu haben, Pech mit einem spektakulären Hackentrick. Holte den Strafstoß zum 4:1 raus.

Jesper Lindström: Immer in Bewegung, immer anspielbar, ging die weiten Wege, war torgefährlich, nicht zu halten - nur durch Fouls, die dann schon mal zu Elfern führen wie vor dem 1:0. Viel zu schnell für die bräsige Leverkusener Abweh. Erzielte zudem ein Traumtor per Lupfer.

Kristijan Jakic: Jetzt also Libero, nach defensivem Mittelfeld und rechter Verteidiger, was spielt der Kerl nicht alles? Machte er sehr solide, ihm unterlief kein Fehler, die Abwehr stand, und auf seltsame Hackentricks verzichtete er dieses Mal aus guten Gründen.

Christopher Lenz: Wahrscheinlich sein bestes Spiel im Trikot der Eintracht. Mutig im Spiel nach vorne, bereitete das wichtige 2:1 vor, legte Ebimbe einmal perfekt auf. Das hatte einen leichten Anflug von Filip Kostic. Defensiv geriet er gegen den schnelle Frimpong zeitweise ins Schwitzen, passierte aber nix.

Ganz okay

Kevin Trapp: Ruhiger Nachmittag für den Ballfänger, einmal musster er eingreifen gegen Bakker, das tat er, beim 1:1 ohne Chance.

Mario Götze. Schlug zwei, drei Pässchen zum Zungeschnalzen. Ansonsten ein ruhiger Bälleverteiler, schoss als Erster gefährlich aufs Tor, gab da die Marschrichtung vor. Abgehangene Partie.

Tuta. Deutlich verbessert gegenüber dem Tottenham-Spiel. Das war auch nicht schwer. Aufmerksam, solide . bis auf den Ausgleich, da ließ er Hincapie unbedrängt köpfen..

Evan Ndicka: Siehe Tuta. Ließ nichts anbrennen, unaufgeregtes Spiel, immer auf der Höhe.

Junior Dina Ebimbe: Wie schon in Tottenham durfte er auf dem rechten Flügel ran. Erst ein bisschen schüchtern, denn traute er sich mehr zu. Enorm schnell, hätte fast sein erstes Tor geschossen, nutzte seine Chance, das sah gut aus.

Djibril Sow: Er hatte alles im Griff, half mal hier, mal dort, hielt die Maschinerie am Laufen.

So lala

Kein Eintrag

Schwächelnd

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Sonderlob

Rafael Borré: Was für ein Paukenschlag! Passte kurz vor Schluss, obwohl er auch das Tor hätte machen können, uneigennützig auf der Kollegen Lucas Alario , der sein erstes erlösendes Bundesligator für die Eintracht erzielte. Borré, Held von Sevilla, wirkte zuletzt arg lustlos. Das war großes Kino.

Zu spät gekommen

Sebastian Rode, Faride Alidou, Marcel Wenig

(Thomas Kilchenstein/ Ingo Durstewitz)

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