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Früher Fußballprofi, heute Taktikerklärer: Thomas Broich. Foto: Imago Images
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Früher Fußballprofi, heute Taktikerklärer: Thomas Broich.

Analyst, Trainer und TV-Experte

Thomas Broich feiert SGE: „Finde die Eintracht mega-spannend“

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  • Ingo Durstewitz
    Ingo Durstewitz
  • Thomas Kilchenstein
    Thomas Kilchenstein
  • Daniel Schmitt
    Daniel Schmitt

TV-Experte Thomas Broich spricht über Fußball und seine Begeisterung für Spieler wie Eintracht Frankfurts Makoto Hasebe.

Thomas Broich, wie kann man als Jugendtrainer in Corona-Zeiten mit 13-, 14-Jährigen trainieren?

Es ist manchmal echt zäh, wir müssen permanent improvisieren. Trotzdem wissen wir, dass wir in einer sehr privilegierten Lage sind. Und am Ende geht mir das Herz auf, wenn wir mit den Jungs auf dem Platz stehen.

Was durften und dürfen Sie denn machen mit der U15 der Eintracht, individuell trainieren, spielen?

Wir haben mehr oder weniger durchtrainiert, manchmal halt nur zweimal die Woche. Dazu gibt es am Riederwald einen ausgeklügelten Zeitplan, wann wer trainieren darf, damit die Kontakte auf ein Minimum reduziert werden. Oft war dadurch die Zahl der Spieler beim Training klein, da haben wir weniger gruppentaktisch gearbeitet, sondern viel Wert auf individuelle Techniken gelegt. Aber selbst das sind die Jungs mit einer fantastischen Energie angegangen, so lange sie das Gefühl hatten, besser zu werden, wenn es etwa um Schulung des schwachen Fußes ging, um Schulterblick, Aufdrehen.

Gibt es bei Eintracht Frankfurt eine übergreifende Philosophie, wonach etwa alle Mannschaften von der U15 bis zu den Profis das gleiche System spielen?

Das gibt es, wir stehen bei der Umsetzung aber noch ganz am Anfang. Geplant ist: Alle sollen die gleiche Sprache sprechen, alle sollen die gleichen Systeme spielen können. Ansonsten geht es um viele Prinzipien, nach denen wir Fußball spielen lassen wollen.

Welche sind das zum Beispiel?

Es stellt sich oft die Frage, welche Art von Mannschaft man sein will, ein Ballbesitzmonster etwa oder ein Team, das schnell die Tiefe sucht. Es hängt natürlich davon ab, welchen Fußball die Profis spielen und welche DNA der Klub entwickelt hat. Für uns ist die Prämisse klar: sofort die Tiefe suchen. Wir orientieren uns selbstredend nicht nur an den Profis, sondern auch am Ausbildungsgedanken. Wir wollen beispielsweise wann immer es geht von hinten heraus spielen. Das klingt banal, aber das ist im Sinne der Ausbildung unser Anspruch, selbst wenn Fehler passieren. Das ist eine Sache, die wir von allen Mannschaften einfordern.

Sie wollen also im Grunde so spielen lassen wie die Frankfurter Bundesligaprofis?

Genau. Es macht überhaupt keinen Sinn, wenn wir unten etwas anderes machen als die Profis oben. Wir wollen im Idealfall Spieler entwickeln, die nahtlos den Übergang schaffen, sie sollen mit der Eintracht-DNA vertraut sein, also mit dem total intensiven Spiel, dem Gegenpressing und der sofortigen Suche nach Tiefe. Sie sollen die Faktoren verinnerlichen, auf denen der Erfolg der ersten Mannschaft fußt.

Wie empfinden Sie Ihre Arbeit als Jugendtrainer nach einem Dreivierteljahr, als Einstiegsstation, als Projekt oder als langfristiges Engagement?

Für mich ist das momentan die absolute Erfüllung. Mir hat das vom ersten Tag an wahnsinnig viel Spaß bereitet, die Arbeit mit den Jungs hat mich richtig glücklich gemacht. 13-, 14-jährige Jungs sind einerseits lieb, nett, unschuldig, sie wollen einfach nur kicken. Auf der anderen Seite haben sie einen unbändigen Willen, sie lassen niemals auch nur einen Tropfen Benzin im Tank. Sie haben die kognitiven Fähigkeiten, Dinge schnell zu begreifen und umzusetzen und sind koordinativ und technisch mit unglaublichem Talent gesegnet. Wenn man die Entwicklungen der Jungs sieht, wie sie besser werden, ist das äußerst befriedigend.

Sie gelten als ausgezeichneter Analytiker, der als TV-Experte die Bundesligaspiele seziert. Worauf gucken Sie besonders?

Am meisten gucke ich darauf: Wie fallen Tore? Egal ob bei einem Titelaspiranten oder einem Abstiegskandidaten. Ich schaue, was im Fußball erfolgversprechend ist.

Und, wie fallen die Tore?

Fast jeder hat mitbekommen, dass die meisten Tore aktuell nach Umschaltmomenten fallen. Mich interessiert aber viel mehr, wie Tore herauskombiniert werden, wie spielt man von hinten heraus, wie bereitet man einen Angriff vor, wie zerlegt man einen Gegner im letzten Drittel. Und das versuchen wir, auf unser Training zu übertragen, es geht um taktisches Verständnis und technische Fertigkeiten, um Athletik, aber auch um Psyche und den Umgang mit Druck.

Da liefern die Profis der Eintracht ja momentan idealen Anschauungsunterricht, zuletzt das 4:1 gegen Union Berlin war ja das beste Beispiel, wie man einen Angriff perfekt vorbereitet .

Genau. Dieses 4:1 wollen wir im Training nachstellen, und das Schöne ist: Das muss nicht innerhalb von einigen Wochen sitzen, sondern du hast im Idealfall sechs Jahre dafür Zeit, das ist für mich ein Paradies. Ich finde es auch mega-spannend, wie sich die Spielphilosophie bei der Eintracht entwickelt hat: Es gibt ja nicht nur einen Weg zum Erfolg. Zunächst gab es den eher defensiven Ansatz unter Trainer Niko Kovac, dann der anfangs brachialere, offensive Ansatz unter Adi Hütter, da ging es mehr um zweite Bälle, Bälle hinter die Kette bekommen, es ging um physisches Niederringen des Gegners. Und jetzt aktuell die Evolution mit zwei Zehnern, es wird wieder viel mehr in den Fuß gespielt und auf engstem Raum kombiniert.

Aber im Profifußball entscheidet am Ende das Ergebnis?

Na klar. Selbst in der Jugend spüre ich, wie wichtig Ergebnisse sind. Aber ich finde, es ist unsere Aufgabe, dass die Kinder diesen Druck erst einmal nicht erleben. Ich erzähle Ihnen mal von meinen Erfahrungen in Australien: Ich hatte einen sensationellen Mentor und Trainer, Ange Postecoglou, bei dem ging es nur um process over product, bei ihm waren Ergebnisse absolut nebensächlich. Wir haben nie über Ergebnisse gesprochen, sondern nur über die Art und Weise, wie wir Fußball spielen. Auch der Umfang mit Fehlern war sensationell. Dieser Trainer hat Fehler geliebt. Seine Herangehensweise war: Wenn wir nur Dinge machen, die wir ohnehin können, werden wir nicht besser. Das sollten wir als Jugendtrainer vermitteln. Natürlich sind wir Sportler und wollen gewinnen, aber ich unterscheide den absoluten Siegeswillen, den ich von jedem spüren will, und dem Ergebnis. Ergebnisfußball ist für mich die absolute Katastrophe. Ich verliere lieber ein Spiel mehr in der U15, aber entwickle die Spieler weiter, über die sich dann später mein U-19-Trainer freut. Und im allerbesten Fall auch der Profitrainer.

Es wird allenthalben betont, wie schlecht es beim DFB um den Nachwuchs bestellt ist, Stimmen Sie in diesen Chor mit ein?

Da tue ich mich im Moment noch schwer, weil ich noch nicht so einen Einblick haben. Aber bei der U15 der Eintracht ist das nicht so. Ich war total geflashed über das Level, das dort herrscht. Da gibt es unfassbar viel Talent in der Truppe. Verglichen mit meiner Jugendzeit ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Ihre Zeit in Australien wollen wir kurz anschneiden. Sie sagten, Sie hätten sich erst dort, im Alter von 30 Jahren, intensiv mit den Themen Taktik und Spielphilosophie beschäftigt. Warum so spät? War das vorher in der Bundesliga etwa nicht möglich?

Das war ein individuelles Ding. Ich war vor meiner Zeit in Australien offenbar nicht so aufnahmefähig, man muss auch bereit sein für einen Trainer wie Postecoglou. Das waren die intensivsten Jahre meiner Karriere, ich habe davor und danach nie mehr so viel gelernt, auch losgelöst vom Fußball. Stress, Angst, Persönlichkeitsentwicklung – wie er mit solchen Faktoren umgegangen ist, das würde ich heute auf jede Organisation übertragen, wo ich arbeite, nicht nur im Fußball. Dann kam bei ihm noch dazu, dass er in der Lage war, uns den Fußball zu erklären, wann wir wo hinzulaufen haben, wie der Ball zirkulieren muss, ein bisschen wie bei Malen nach Zahlen. Es hat gedauert, aber irgendwann haben wir es begriffen. Das klingt erstmal gar nicht so schwer, klappt monatelang aber überhaupt nicht. Und wenn es dann funktioniert, denkt man einfach nur: Wow, krasser Typ, krasser Trainer.

Zur Person

Thomas Broich , 40, in München geboren und in Brisbane/Australien gereift, ist gemeinsam mit Jerome Polenz bei Eintracht Frankfurt als Trainer für die U15 zuständig. Aber natürlich ist der Ex-Profi (Gladbach, Köln, Nürnberg), der als Intellektueller den Spitznamen „Mozart an der Kugel“ weg hatte, noch viel mehr: TV-Experte, Spieleanalytiker. Für das Interview mit der FR per Videoschalte nahm sich der kluge Kopf, der in Offenbach wohnt, mehr als 45 kurzweilige Minuten Zeit. Er ist auch Protagonist der Doku „Tom meets Zizou“. FR

Es gibt ja auch gute Trainer in Europa.

Klar, Postecoglou hat sich das ja von den europäischen Vorbildern abgeschaut. Und heute gibt es mehr Trainer denn je mit grandiosem taktischen Verständnis.

Beispiele, bitte.

Was Thomas Tuchel bei Chelsea abzieht, wie Manchester City unter Pep Guardiola wieder Fußball spielt, was Hansi Flick mit den Bayern macht, das ist der Wahnsinn, ein Quantensprung mit Blick auf die taktischen Elemente. Die Spieler erklimmen nicht nur physisch, technisch, athletisch immer neue Höhen momentan. Zu meiner Zeit war der Fußball jedenfalls nicht so sehr taktisch geprägt, da hat sich in den vergangenen zehn Jahren unheimlich viel getan. Auch Diego Simeone bei Atlético Madrid, Jürgen Klopp in Liverpool, auch Ralf Rangnick, um mal weitere Namen zu nennen. Da wird der Fußball auf eine ganz andere Art und Weise verstanden als früher. Und in meinem Fall war es halt der Typ aus Australien, der den Fußball erklärt hat.

Sind Sie wegen Ange Postecoglou auf die Analyseschiene geraten?

Zu hundert Prozent. Vorher dachte ich, beim Fußball könne man auch eine Münze werfen. Mal gewinnt man, mal halt nicht. Ich konnte nicht erklären, warum ein Spiel in diese oder die andere Richtung lief. Aber durch die Videoanalysen von Postecoglou, die oft wirklich lange dauerten, durch die Detailtiefe hat sich mein Verständnis für den Fußball total verändert. Vor meinem Wechsel nach Australien hätte ich nicht gedacht, dass ich danach noch etwas mit Fußball zu tun haben werde, ich war eigentlich durch mit dem Thema. Durch die ganzen Misserfolge habe ich mich irgendwann total verschlossen und vom Fußball abgewandt. Erst durch ihn kam das alles wieder zurück: die Freude am Spiel, das Verständnis dafür, und die Idee, es anderen dann zu vermitteln.

Erst bedeutete Fußball gefühlt für Sie nichts mehr, mittlerweile wieder alles – welch ein Wandel.

Ja, und für mich auch eine totale Lehre, dass es weniger die Sache an sich ist, die belastet, sondern mein Umgang mit der Sache. Es war irgendwann während meiner Karriere ja nicht so, dass ich den Fußball nicht mehr lieben würde, aber durch das Scheitern habe ich ihn irgendwann verteufelt. Ich habe einen Tiefpunkt nach dem andern erlebt, das tut weh, irgendwann habe ich total dicht gemacht. Es war dann pures Glück, dass mir so ein Trainer begegnet ist und ich jetzt sehr zufrieden darüber sein kann, was ich für ein Leben führe. Die Jobs für die ARD, die Analysen, der kurze Draht zu vielen Leuten in der Bundesliga und darüber hinaus auch mit den 13-, 14-jährigen Jungs eine Oase gefunden zu haben, die mich mega happy macht.

Sie sprachen eben von Scheitern, rückblickend betrachtet: Worin sehen Sie da bei Ihnen die Gründe? Am Druck, an den Medien, an sich selbst?

Wohl ein bisschen von allem, aber im Zweifel am meisten ich selbst. Früher waren für mich immer die anderen schuld. Wenn ich damals mehr Verantwortung übernommen hätte, wären manche Dinge wohl anders gelaufen. Es kriegen schließlich Tausende andere Fußballprofis auf der Welt auch hin zu performen. Für mich war es wichtig, irgendwann zu lernen, mich nur um die Dinge zu kümmern, die ich selbst beeinflussen kann. Nach dem Motto: Leben ist das, was man selbst draus macht.

Was bedeutet für Sie eine gute Spielanalyse?

Für mich ist es wichtig, dass wir Muster zeigen können. Wenn man ständig Richtung Mentalität, Gier argumentiert, kommt das für mich einer halben Bankrotterklärung gleich. Bei Mats Hummels war es ja auch mal so, dass er auf diese Mentalitätsdebatte überhaupt keinen Bock mehr hatte. Eine Mannschaft scheint ja oft in der öffentlichen Wahrnehmung immer nur dann eine gute Mentalität zu haben, wenn sie auch erfolgreich Fußball spielt. Das hängt aber gar nicht zwangsläufig zusammen, sondern deutlich häufiger umgekehrt mit taktischen Dingen. Ein Beispiel: Wenn ein Team perfekte Abstände zueinander hat, kommen die Spieler auch besser in die Zweikämpfe, und dann wirkt es so, als hätten sie eine gute Mentalität.

Also geht’s im Fußball nicht um Rennen, Kämpfen, Beißen. Alles nur Plattitüden?

Sowohl als auch. Natürlich muss man auch beißen, und es gibt diese oft genannten letzten Prozente, aber in vielen Fällen kommt es auf ganz andere Sachen an. Ich kenne das aus meiner eigenen Profikarriere: Gerade in schwierigen Phasen will man als Profi ja noch mehr als sonst zeigen, verkrampft dadurch aber und spielt schlechter. Von außen wirkt es dann manchmal so, als habe man nicht alles gegeben. Dieser Reflex kommt viel zu schnell. Vieles könnte über eine gute Taktik, eine bessere Struktur im Spiel, über Muster gelöst werden.

Was meinen Sie mit Mustern?

Das ist die Königsdisziplin der Analyse, diese Mustererkennung. Wenn Leipzig oder die Bayern immer wieder auf eine bestimmte Art ihre Tore schießen, durch diagonale Verlagerungen, durch massives Überladen des Zentrums, Steil-Klatsch oder was auch immer. Diese Mustererkennung ist für mich mit das Wichtigste, wenn man zeigen kann, was auf dem Rasen schematisch abgeht. Auch auf Einzelspieler bezogen sind die Handlungsmuster entscheidend. Andrea Pirlo und Xavi, die großen Interpreten von früher, oder auch Kevin de Bruyne und Ilkay Gündogan. Sie haben eine unglaubliche Orientierung, bevor der Ball überhaupt bei ihnen ist. Diese Spieler waren und sind ständig dabei, den Platz zu scannen. Das wir diese Muster erkennen, ist ein zentrales Element – in der Spielanalyse und auch beim Coaching der Jungs.

Dann dürfte Ihnen der Eintracht-Altmeister Makoto Hasebe auch imponieren.

Hasebe? Wow, wirklich sensationell. Wir haben unseren Jungs bei der U15 Videos geschickt, in denen man seine Vororientierung, seine Schulterblicke erkennt. Im Grunde ist Hasebe wie eine Eule, er scannt den Raum 360 Grad mit einer sehr hohen Frequenz. Da geht es nicht um Schnelligkeit, Aggressivität, sondern einfach um eine gute Position auf dem Feld, in dem man weiß, wo der Gegner steht, wo der Mitspieler, wo der übernächste Gegner, der übernächste Mitspieler. All das steht und fällt oft mit einer Kopfbewegung.

Themenwechsel: Was sagt der TV-Experte zur deutschen Nationalelf. Was erwarten Sie vom DFB-Team im EM-Jahr?

Im Grunde ist die Mannschaft eine echte Wundertüte. Seriös ist es schwer zu sagen, wie gut die Truppe momentan ist. Ich finde, dass sie unheimliches Potenzial hat und dies aus unterschiedlichsten Gründen zuletzt nicht immer abrufen konnte. Da bin ich auch ein Stück weit bei Jogi Löw: Wann haben die mal alle konsequent zusammen trainieren können? Es ist ein Entwicklungsprozess, der noch Zeit bräuchte. Daher dürfen wir einerseits bei allem Potenzial nicht zu viel erwarten. Andererseits kann es bei dieser Mannschaft immer irgendwann Klick machen, die Puzzleteile sind ja vorhanden. Wir haben so geile Einzelspieler, absolute Topspieler auf internationalem Spitzenniveau. Gündogan in England, oder was Thomas Müller in der Bundesliga wieder abzieht – ich denke ja, dass er bald wieder zurückkommt – das ist doch sensationell. Da brauchen wir uns international nicht zu verstecken.

Wer ist Ihr Lieblingsspieler?

Für mich war Andres Iniesta einfach nur next level, der konnte all das, was ich eben beschrieben habe: Vororientierung, eine hohe Passqualität, Technik. Er war ein Verbindungsspieler, der regelmäßig Assists eingestreut hat und in seinen besten Jahren auch noch torgefährlich war. Das ist im Grunde die Verkörperung dessen, wie ich mir Fußball vorstelle. Iniesta mit Xavi zusammen beim FC Barcelona – das war grandios.

Interview: Thomas Kilchenstein, Daniel Schmitt und Ingo Durstewitz

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