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Eintracht: Markus Krösche verrät Transfer-Strategie

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Von: Sascha Mehr

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Markus Krösche, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt.
Markus Krösche, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt. © IMAGO/Harald Bremes

Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche hat die Strategie der SGE in der zurückliegenden Transferperiode enthüllt.

Frankfurt - Eintracht Frankfurt hat den Kader nach dem Europa League-Sieg und der damit verbundenen Qualifikation für die UEFA Champions League mächtig umgekrempelt. Neben zahlreichen Neuzugängen hatte die SGE auch mehrere Abgänge zu verzeichnen. Sportlich treffen wird die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner sicherlich das Karriereende von Innenverteidiger und Publikumsliebling Martin Hinteregger und der Wechsel von Mittelfeldspieler Filip Kosic, den es zu Juventus Turin zog.

Auf der Seite der Neuzugänge befinden sich viele junge Spieler, die sich weiterentwickeln und bei Eintracht Frankfurt den nächsten Schritt machen sollen. In einem Interview mit dem Kicker-Sportmagazin lüftete Markus Krösche die Strategie der SGE in der gerade abgelaufenen Transferphase. „Bei der Eintracht hatte die Qualifikation zur Champions League keinen Einfluss auf unsere Transferstrategie. Sicherlich war das Argument Königsklasse in den Gesprächen mit potenziellen Zugängen ein Vorteil. Dennoch haben wir die Spieler verpflichtet, die wir auch ohne die Teilnahme am europäischen Wettbewerb auf dem Radar hatten“, erzählte der Sportchef.

Eintracht Frankfurt: Markus Krösche äußert sich zur Transferphase

Im Gegensatz zu den Neuzugängen, hätte es bei möglichen Abgängen einiges verändert, wenn Eintracht Frankfurt sich für keinen internationalen Wettbewerb qualifiziert hätte. „Ohne die Qualifikation hätten wir den einen oder anderen Leistungsträger sicher abgeben müssen“, bestätigte Krösche. Spieler wie Daichi Kamada, Kevin Trapp, Evan Ndicka und Djibril Sow, um die es in den vergangenen Wochen einige Gerüchte gab, konnte die SGE halten.

Markus Krösche hat sich im Kicker-Sportmagazin außerdem für eine kürzere Transferphase ausgesprochen. „Das Transferfenster sollte meiner Meinung nach früher geschlossen werden. Die großen Klubs haben aktuell die Möglichkeit, auf kurzfristige Entwicklungen zu reagieren und Leistungsträger anderer Vereine spät abzuwerben. Die Kleineren kommen am Ende der Transferperiode durch den Zeitdruck in Schwierigkeiten, noch mal zu reagieren“, so der 41-Jährige.

Eintracht Frankfurt: Markus Krösche plädiert für kürzeres Transferfenster

„Das Thema hat sicherlich unterschiedliche Blickwinkel. Aus meiner Perspektive müssen die großen Ligen in Europa aber einen gemeinsamen Weg finden, dass das Transferfenster schließt, bevor der 1. Spieltag startet“, sagte der Sportchef von Eintracht Frankfurt. Eine einheitliche Transferphase bis zum 1. Spieltag lässt sich aktuell aber nur schwer realisieren, da die verschiedenen Ligen unterschiedlich starten - dafür müsste eine neue einheitliche Regelung gefunden werden.

Unterdessen hat Eintracht Frankfurt den nächsten Abgang bestätigt. Ein Mittelfeldspieler verlässt die SGE am Deadline-Day. Keine Einsatzgarantie für Euro-Helden – manch Stammkraft der letzten Saison muss bei Eintracht Frankfurt derzeit vermehrt von draußen zuschauen. (smr)

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