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Im Zweikampf: Frankfurts Nationalspielerin Sophia Kleinherne (links).
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Im Zweikampf: Frankfurts Nationalspielerin Sophia Kleinherne (links).

Eintracht Frankfurt Frauen

Stoppschild auf dem Campus

  • VonKatja Sturm
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Ein zweites Mal lässt sich Bayern München nicht überrumpeln: Nach einem 2:4 scheiden die Frauen von Eintracht Frankfurt bereits im DFB-Pokal-Achtelfinale aus.

Trainer Niko Arnautis hatte es geahnt: Nach dem überraschenden 3:2-Bundesligasieg der Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt gegen Bayern München zwei Wochen zuvor würde der Meister zurückschlagen. Er tat es mit voller Wucht. Im DFB-Pokal-Achtelfinale verloren die Hessinnen am Samstag vor knapp 700 Zuschauenden auf dem Bayern-Campus mit 2:4 (1:2). Der Traum von einer weiteren Finalteilnahme nach jener im vergangenen Frühjahr in Köln, als der Titelverteidiger VfL Wolfsburg sich in der Verlängerung mit 1:0 gegen die Eintracht durchgesetzt hatte, ist damit geplatzt. Lea Schüller (27. Minute), Giulia Gwinn (38.) und mit einem Doppelpack Klara Bühl (55./78.) machten für den Meister alles klar.

Sjoeke Nüsken (42.) und Laura Feiersinger (64.) hatten die Hoffnung am Leben erhalten, dass ein Weiterkommen möglich sein könnte. Die Österreicherin war rechtzeitig zu dem K.o.-Spiel in die Startelf zurückgekehrt, nachdem sie sich drei Wochen zuvor beim 2:0-Erfolg in Essen die Schulter ausgekugelt hatte. Dafür fehlte Janina Hechler angeschlagen.

Arnautis zeigte sich trotz des klaren Ausgangs der Partie stolz auf sein Team. „Die Münchnerinnen haben heute ein richtig gutes Spiel gemacht“, sagte der 41-Jährige. „Trotzdem sind wir immer wieder zurückgekommen.“ Der Treffer von Nüsken kam wie aus dem Nichts in einer Phase, in der die von Beginn an mit viel Druck agierenden Münchnerinnen immer wieder Chancen herausspielten, während die mutig auftretenden SGE-Spielerinnen sich in dieser Hinsicht schwertaten. In der zweiten Hälfte zeigte sich Feiersinger kaltschnäuzig, als sie nach einer Abwehraktion von FCB-Keeperin Laura Benkarth den Abpraller nutzte und den Ball mit einem Heber in schönem Bogen ins gegnerische Tor beförderte. Kurz bevor Bühl aus einer Drehung heraus den Schlussstand besiegelte, hätte es einen Handelfmeter für die Gäste geben können.

Trotz der jeweiligen Anschlusstreffer und des starken Willens, den die Eintracht-Akteurinnen an den Tag legten, behielten die Münchnerinnen dank ihrer beeindruckenden Effektivität das Heft in der Hand. Sehenswert und spannend war das Duell allemal, und nicht nur der Eintracht-Coach zog die Hoffnung daraus, dass es sich eher positiv auf das Selbstbewusstsein seiner Spielerinnen auswirken könnte. „Dass wir über 90 Minuten dran waren und es den Bayern bis zum Schluss enorm schwer gemacht haben, spricht für unsere großartige Leistung“, sagte Arnautis. „Wir sind natürlich traurig über das Ergebnis, aber wir haben alles gegeben.“

Der Fokus der Eintracht-Truppe soll sich nun voll und ganz auf die Liga richten, in der am Freitag (19.15 Uhr/ Eurosport) eine weitere Herausforderung wartet. Ein Besuch beim VfL Wolfsburg steht an. Nach 15 Punkten aus sechs Spielen rangieren die Frankfurterinnen als Dritte einen Platz vor dem Vizemeister und Champions-League-Teilnehmer, der zwei Zähler weniger auf dem Konto hat. Nach dem knapp verlorenen Pokalendspiel dürften auch die Eintracht-Frauen richtig Lust auf eine erfolgreiche Revanche haben.

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